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Agnes, Milow und Nena hoch, Editors, Schnuffel und ASP neu

Im Moment gibt es einen Hit, der überall zu hören ist: im Küchenradio, im Einkaufszentrum, sogar im Cineplexx … logisch steigt dieser Titel dann auch in der Nachfrage und in den Umsatz-Charts: Release Me von Agnes. In der letzten Woche hatte sie sich bereits mit Platz 12 auf eine Bestplatzierung vorgehangelt. In dieser Woche, ihrer siebten in den Charts, geht es noch weiter nach oben, direkt unter die besten fünf auf Platz 5. Rückenwind erhält die Single sicher auch durch die Veröffentlichung des Albums Dance Love Pop, welches seit dem 2. Oktober auf dem Markt ist. Offensichtlich trauen sich aber zahlreiche Käufer noch nicht so recht an den Longplayer heran, er startet lediglich auf Platz 69. Der Griff zur Single ist da vermutlich einfacher. Und mehr und mehr bohrt sich Release Me in die Ohren und ins Bewusstsein … Ich bin gespannt, ab wann wir den Titel nicht mehr hören können.

Zu den Gewinnern der Woche gehören auch die Gäste von Thomas Gottschalk in seiner 183. Folge von „Wetten dass…?“. Die Show erhielt zwar fast ausschließlich negative Kritiken, ein Garant für steigende Umsätze ist sie dennoch. Zum Beispiel profitiert Nelly Furtado ganz wesentliche davon, dass sie in der Show ihren letzten Hit Manos Al Aire vortragen konnte. Prompt steigt der Titel, der sich eigentlich schon deutlich auf dem Rückzug befand, von der 24 noch einmal auf die 17. – Die Gerüchteküche meldet übrigens aktuell, dass Nelly gerade eine Reihe von Songs mit Timbaland fertig geschrieben hat, die auf ihrem 2010 kommenden Album enthalten sein sollen.

Zweiter großer Nutznießer von einem Wetten dass … ?-Auftritt sind Tokio Hotel. Nach ihrem Absturz mit Automatisch in der letzten Woche geht es noch einmal von der 29 auf die 21. Außerdem startet in dieser Woche das Album Humanoid auf Platz 1 der Album-Liste. Na, da scheint ja die Welt fast wieder in Ordnung zu sein.

Im Aufwärtswind, und das bereits seit zwei Wochen, befindet sich auch Milow . In der letzten Woche ging es von der 25 hoch auf die 21. Und nun, mit Beginn seiner Konzerttour in Deutschland schafft er nach drei Wochen Pause sogar die Rückkehr in die Top 20. Platz 19 wird notiert für You Don’t Know, welches sich mittlerweile 10 Wochen in der Liste tummelt und am 11. September mit Platz 15 seinen bisherigen Bestwert erreichte.

Einen Sprung nach vorn machte auch NENA mit Wir sind wahr. In der letzten Woche sackte der Titel unglaubliche 21 Plätze ab und landete auf der 45. Schon war da ein kleines Drama in Sicht. Am 2. Oktober allerdings erschien das Album Made In Germany, welches einen großartigen Start in den Albumcharts auf Platz 3. Für viele ein Grund sich gleich noch die Single zu holen. – Außerdem hatte Nena einen prominenten Auftritt bei Günther Jauchs „Das große Ost-West-Duell“ und Portale wie oljo.de gehen davon aus, dass vor allem dieser Auftritt eine enorme Nachfrage erzeugte. Beides zusammen reicht für einen Sprung nach vorn auf die 24. Neuer Bestwert für Wir sind wahr.

Das waren die Gewinner der Woche, die schon eine Weile in den Charts ihr Unwesen treiben. Natürlich gab es auch Neues in der Woche ab 2. Oktober. Gesamtsieger wurden Bon Jovi (im Download-Only-Bereich) und Scooter. Mit einem recht eindrucksvollen Start setzten sich auch die Editors durch. Mit Papillon bereiten sie ihr drittes Album In This Light And on this evening vor. Üblicherweise werden die Editors in die Schublade Indie-Rock gesteckt. Mit dem neuen Werk schauen sie allerdings ganz schön weit über den Tellerrand hinaus und bewegen sich ordentlich in Richtung Elektronik/Dark Wave. Und das scheint dann doch recht vielen zu gefallen. Papillon ist die dritte Single der Band und sie kann trotz limitierter Auflage als CD auf Platz 43 landen. Das ist deutlich besser als die beiden Chart-Vorgänger, die mehr oder weniger in den 80er Positionen versandeten.Vielleicht der Beginn einer doch längeren Erfolgsgeschichte?

Seine großen Erfolge hat der Jamba-Kuschelhase Schnuffel bereits hinter sich. Wir erinnern uns, im Frühjahr 2008 ging nichts ohne den Kuschel Song. Dann gab es noch ein, zwei, drei Häschen-Aufgüsse und seit Ende letzten Jahres war dann Ruhe. Nun aber wird es wieder kühler und früher dunkel, der Kuschelbedarf steigt und schon wird die Kunstfigur reanimiert. Die neue Single heißt Piep Piep, das dazugehörige Album Komm Kuscheln, ab jetzt im Handel. Das Schema wie gehabt: knuddelig-debilromatischer Kinderliedtext mit Klingeltechnosound. Funktioniert irgendwie immernoch, allerdings bei weitem nicht mehr so gut wie im Jahr 2008. Piep Piep startet auf Platz 54 – weit entfernt von dem was die Vorgänger bereits gebracht haben. Da hat es sich vermutlich bald ausgekuschelt.

Das komplette Gegenteil zum Kuschelhasen stellt die Band ASP dar. In der Mittelalter-Gothic-Rock-Szene sind sie eine feste Größe. Außerhalb dieses Kreises haben sie erst einmal etwas mehr Aufmerksam keit erhalten. Ende Oktober 2006 schoß ihre Single Ich bin ein wahrer Satan bis auf Platz 29 der deutschen Charts. Sehr schnell war der Titel dann auch wieder aus der Liste draußen – wie gesagt: es ist vor allem ein fester Kreis von Fans, der die CD kauft. Ähnlich verhält es sich mit ihren Alben. Seit 2005 erscheinen sie regelmäßig für ein bis zwei Wochen in den Verkaufsauswertungen auf und sind dann wieder verscwhunden. Eine Ausnahme bildete die CD Zaubererbruder im letzten Jahr. Vier Wochen, also einen kompletten Monat in der Liste und ein Platz 13 als Höchstplatzierung. Die Fangemeinde wächst also. Eventuell ist also auch das Auftauchen ihrer neuesten Single-Veröffentlichung Wer sonst? in den Charts ein Anzeichen dafür. Platz 56 zum Start kann allerdings noch nicht wirklich viel erzählen, die folgenden Veröffentlichungen werden zeigen wohin die Reise geht.

Wer sonst? ist natürlich eine düstere Mischung aus hartem Gitarrensound, Weltuntergangsszenario und der nicht ganz einfachen Aussage: „Du bist das Kettenglied, was zählt“. Gewaltige Bilder, die da zitiert werden. An vielen Stellen auch sehr offen für Interpretationen in alle möglichen Richtungen. Wir kennen diese Diskussionen und Vorwürfe von Rammstein, Oomph! etc. Wirkliche Lösungen gibt es dabei wohl kaum, denn wenn die Geschichten deutlicher und konkreter würden, dann würden sie vermutlich auch einen wesentlichen Teil ihres (Schauer-)Reizes verlieren.

Das Jahr 2009 ist (oder war?) eines, in welchem die Pet Shop Boys noch einmal ziemlich überraschen konnten. Nicht, dass sie jetzt die Überflieger der vergangenen Monate gewesen wären. Aber ihr Album Yes schaffte tatsächlich im Frühjahr eine Platzierung in den Albumcharts auf Position 4 – das beste Ergebnis für das Duo in den 2000ern. Die Leadsingle Love etc. konnte sich recht unerwartet bis auf Platz 12 durchsetzen und war ganze 16 Wochen präsent. Für einen Act, der seit etwa 25 Jahren im Geschäft ist schon eine beachtliche Leistung. Nun wurde aus dem Erfolgsalbum eine dritte Single ausgekoppelt. Beautiful People ist ein ruhiges Popstückchen mit vielen Streichern, romantisch verklärt und mit jeder Note zutiefst in den Hochzeiten der Pet Shop Boys verwurzelt. Einmal mehr lässt sich feststellen: diese Single im Jahr 1986 veröffentlicht wäre ein sicherer Top 5-Hit gewesen. Im Jahr 2009 reicht es noch für Platz 65 – sicher kein umwerfender Hit, zumindest aber ein Beweis, dass auch Soundtreue über Jahrzehnte Freunde findet. Seltsam ist für mich nur, dass Beautiful People nur in Deutschland veröffentlicht wird. Zu Ende gedacht würde das bedeuten: In Deutschland haben Neil Tennant und Chris Lowe den größten und treuesten Fankreis. Oder anders: einmal in Deutschland etabliert, lässt sich bis in alle Ewigkeiten mit dem gleichen Prinzip Musik verkaufen.

Bis in alle Ewigkeit – schönes Stichwort für unsere Rubrik: Evergreens / Moderne Klassiker. Was gab es denn in dieser Woche an auffälligen Rückkehrern? – Passend zum Nr.1-Ansturm von Lady GaGa steht auch die Single, mit der alles vor mehr als einem Jahr begann, wieder in den Charts: Just Dance. Fairerweise muss ihr Partner Colby O’Donis an dieser Stelle ebenfalls genannt werden, liefert er doch einen ganz wesentlichen Beitrag zum Hit. Ich erinnere mich: vor einem Jahr als Lady Gaga lediglich eine unbekannte Newcomerin war, da waren überall Lobeshymnen auf Just Dance zu finden. „Lady Gaga – die neue selbstbewusste Frau, die sowohl Hedonismus wie auch Startum mit kritischem Blick hinterfragt …“ So ähnlich stand es in schlauen Texten. Ob die selben AutorInnen heute genauso urteilen würden? Erfolg ist in Deutschlands Kritikerkreisen ja nicht so positiv besetzt. Wie auch immer: Just Dance schaffte vor einem Jahr immerhin eine Platzierung auf Rang 15, war ziemlich präsent ohne der Knaller schlechthin zu werden. Dann eroberte Lady Gaga den englischen Markt, stürmte mit Just Dance zum Jahresende bis an die Spitze der UK Top 40, und dann ging es auch in Deutschland mit dem Verkauf noch einmal nach oben. Den endgültigen Kick lieferte dann jedoch erst im März die Nachfolgesingle Poker Face, die Lady Gaga ja hierzulande ihre erste Nr.1 bescherte. Im Windschatten zog auch Just Dance noch einmal nach und erklomm Platz Nr.10. Im Juli, nach insgesamt 44 Chartwochen fiel Just Dance dann dauerhaft unter die magische Position 50 und wurde laut media control-Regeln aus der Wertung genommen. Nun sind drei Monate vergangen, die Sperrfrist ist abgelaufen, und Just Dance darf wieder notiert werden. Wird es auch sofort und steht auf einem unglaublichen Platz 69. Das bedeutet: in den kommenden neun Wochen wird uns Just Dance mit Sicherheit begleiten und am Ende zu den 20 Titeln gehören, die sich am längsten in den deutschen Charts aufhalten konnten.

Wieder dabei nach dreimonatiger Sperrfrist sind auch die Kings_Of_Leon mit Use Somebody. Existent ist die US-amerikanische Band seit 2000, ihre Alben konnten sich seit 2003 mehr oder weniger gut verkaufen. Am erfolgreichsten waren sie in Großbritannien, wo sie regelmäßig unter den Top 5 der Album-Charts zu finden waren. Der Durchbruch als Single-Act, also als Tageshit-Lieferanten, gelang ihnen im Spätsommer vergangenen Jahres, als Sex_On_Fire plötzlich die Spitze der britischen Charts erstürmte. Auch in Deutschland enterte der Titel dann (als reiner Download-Track) die Charts. Die Plattenfirma brauchte etwas Zeit um zu kapieren was da grad losging, die CD-Version wurde später nachgeschoben, brachte nicht den großen Schub, aber verhalf dem Titel immerhin zu einer Dauerpräsenz in den Charts die insgesamt 41 Wochen anhielt und mit Platz 33 im Juli diesen Jahres ihren Höhepunkt fand. In der letzten Woche war Sex_On_Fire noch auf der 56 notiert, fällt aber diese Woche unter die 3-Monats-Sperrklausel.

Use Somebody hatte im Vergleich zum Vorgänger einen wesentlich direkteren Start. Am 13. März wurde die Single zum ersten Mal auf Platz 18 notiert und stieg dann recht bald bis zum Platz 9. Für die Band eine erste Platzierung unter den Top 10 in Deutschland. Ganze 19 Wochen dauerte ihr Chartaufenthalt. In der Zwischenzeit wurde Use Somebody bereits mehrfach gecovert, am erfolgreichsten wohl von Pixie Lott, deren Version sich sogar in den britischen Songcharts platzieren konnte. Auch Kelly Clarkson nahm den Song in ihr Repertoire auf und sang ihn während ihrer diesjährigen Tour. In Deutschland ist nach wie vor die Originalversion von den Kings_Of_Leon am beliebtesten. Use Somebody steht in dieser Woche in seiner insgesamt 20. Chartwoche auf Platz 71.

Einer der Sommerpartyhits 2009 war ohne Zweifel Day ’N’ Nite von Kid Cudi im Remix der Italo-Boys Crookers. Bereits ab März gehörte der Track zum Standardrepertoire jeder coolen Tanzveranstaltung. Mehr oder weniger direkt setzte er sich dann auch in den größeren Discos durch und landete schließlich auch als kommerzieller Hit auf Platz 13 der deutschen Verkaufscharts. 17 Wochen dauerte der Spaß – jetzt ist der Titel zurück auf Platz 74. Und es macht irgendwie immer noch ordentlich Spaß sich durch die verschiedenen Versionen und Mix-Varianten zu hören.

Genau vor einem Jahr startete einer der großen Hits des vergangenen Winters in seine Chartkarriere. Do you remember Allein allein von der Dresdner Band Polarkreis 18? Genau! – Fünf Wochen Nr.1 zum Ende des Jahres 2008, Dauerpräsenz überall für die sechs smarten Jungs, nachfolgend Teilnahme beim „Bundesvision Song Contest“ und mit The Colour Of Snow ein weiterer Top 5-Hit. 40 Wochen lang ununterbrochen war Allein allein in den deutschen Charts platziert. Der auch auf der deutschen CD-Single veröffentlichte Remix durch die dänische Gruppe Nephew verschaffte Polarkreis 18 auch eine Top 3-Platzierung im Nachbarland Dänemark. Bemerkenswert am Rande vielleicht noch, dass Allein allein auch in den Charts von Israel eine Top 10-Platzierung erreichte. Nun also – Allein allein verkauft sich immer noch ganz gut, gehört praktisch zum Repertoire jeder Home-Party und steht in dieser Woche nach derZwangspause erneut auf Platz 78.

Mittlerweile auch bald ein Jahr lang immer wieder in den Charts ist Amsterdam in der Version von Axel Fischer feat. Cora. Der ursprünglich aus den 80ern stammende Titel gehört in der etwas trashig geratenen neuen Variante offensichtlich zu den Standards im Familienfeiern-Bierzelt-Mallorca-Business. In dieser Woche nach Ablaufen der Sperrzeit wieder drin auf der 91.

Zu den Rückkehrern gehören regelmäßig auch die Songs, welche bei diversen Casting-Shows interpretiert werden. Aktuell läuft auf Pro7 Popstars – Du & Ich. Am Donnerstag, den 1. Oktober, flimmerte der zweite Workshopteil aus Las Vegas über die Bildschirme. Dort gab es Balladenduette zu hören. Und am eindrucksvollsten waren offensichtlich Valentina und Andy, welche One interpretierten. Die Vorlage von Mary J Blige und U2 schafft nämlich im Nachgang einen Wiedereintritt in die Charts auf Platz 83. Der Titel stammt ganz ursprünglich vom 91er U2-Album Achtung Baby, war damals auch als Single veröffentlicht worden, konnte sich aber nicht in Deutschland platzieren. 14 Jahre später gab es die Neuauflage mit Mary J Blige als Duett-Partnerin, und da wurde der Titel dann wirklich zu einem großen Hit: Platz 6 in Deutschland und seitdem immer wieder mal in den Charts, zuletzt im januar 2007. Aktuell wie gesagt, Platz 83 – die höchste Platzierung seit dem ersten Chartaufenthalt 2006.

Den Titel „Häufigster Rückkehrer des Jahres 2009“ verdient sich gerade Metallica mit Nothing Else Matters. Bereits zum sechsten mal wird dieser Titel als Wiedereinstieg notiert. In dieser Woche auf Platz 84 – höchste Platzierung seit März – und insgesamt schon die 57. Chartwoche.

Zu den zeitgenössischen Klassikern gehört ohne Zweifel auch Bitter Sweet Symphony von The Verve. Original veröffentlicht im Jahr 1997 ist es wohl der bekannteste Titel der Britpop-Band. Immer wieder wurde es als Musik für Werbung eingesetzt oder irgendwie geremixt. Kein Wunder also, dass der Titel auch bei jeder Wiederkehr und Neuveröffentlichung der Band irgendwie eine Rolle spielt. So geschehen im letzten Jahr, als Love Is Noise und das Album Forth erschienen. In diesem Sommer gab es dann wieder aktuelle Trennungsgerüchte um die Band, gleich auch mit der Ankündigung, dass Teile der Band mit Musikern von Goldfrapp über ein neues Projekt namens The Black Ships nachdenken. Es soll zu dieser neuen Superband auch bereits eine mySpace-Seite existieren. – Alle diese Neuigkeiten werden aber wahrscheinlich nicht der Grund gewesen sein, warum plötzlich wieder verstärkt Nachfrage nach Bitter Sweet Symphony besteht. Ehrlich gesagt, ich kann es auch überhaupt nicht erklären, warum der Titel nun wieder auf der 93 notiert wird. Außer natürlich, dass er nach wie vor gut ist. Wahrscheinlich tauchte der Song in irgendeiner Fernseh-Show im Hintergrund auf … wer Genaueres weiß, kann sich ja mal bei mir melden. Ich freu mich in der Zwischenzeit über eine 21. Woche für diesen Titel in den Charts.

Teenie-Star Nr.1 und ständig in den Schlagzeilen ist Miley Cyrus. Letzte Meldungen waren: der Twitter-Account von Miley Cyrus wurde gelöscht. Von ihr selbst. Und: Ihr Papa mag ihren Freund nicht ... Das sind alles Sorgen. Aber es gibt auch News aus dem Bereich Entertainment. Zum Beispiel soll Mitte Oktober ihr neues Album The Time Of Our Lives erscheinen. Die Single daraus Party In The U.S.A. steht in ihrer Heimat den USA bereits auf der Nr.1. In Deutschland gibt es noch kein offizielles Datum. In diversen Blogs und Foren war mal vom 2. Oktober die Rede … Und dort kann man auch lesen, dass aufgrund der bescheuerten Veröffentlichungspolitik die meisten Fans ihre CDs ohenhin in den USA bestellen. Nun – was wirklich zu haben ist: Hannah Montana – der Film auf Blu Ray-Disc. Seit 8. Oktober steht das Ding im Verkauf. Tja, und der erfolgreichste Track daraus The Climb schafft es in dieser Woche auch wieder in die Verkaufscharts, auf Platz 97. Außerdem geht Supergirl nochmal einen Platz nach oben von der 71 auf die 70.

Und auch noch einmal drin, nach einer Woche Verschnaufpause ist Peter Fox mit Schwarz zu Blau. Es geht nochmal auf die 98. Etwas erfolgreicher ist (immer noch) Haus am See, welches in der 51. Woche ununterbrochen in den Charts steht und gerade von der 50 auf die 53 rutscht.

Ganz am unteren Ende der Charts gibt es in dieser Woche eine Band, die mit ihrer ersten Single debütiert. BLIND kommen aus Baden-Württemberg, existieren seit 2002 und haben bereits im letzten Jahr ihr Debüt-Album auf den Markt gebracht. Zu überregionaler Bekanntheit bringen sie es genau jetzt mit ihrer Single Half A Dream Away. Bei wikipedia wird ihr Stil als Alternativ-Rock bezeichnet. Ja, das kann man wohl gelten lassen. Handgemachte Rockmusik, raue Stimme, Gitarren und ein Schuss Romantik … das sind die Zutaten, die BLIND in dieser Woche auf die 94 der deutschen Verkaufscharts hieven.

Charts vom 21. November 2008

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Hab ich nicht letzte Woche gejammert, es sei so still in den deutschen Charts, Bewegung müsse her?? Et voilá – diese Woche gehts mal richtig rund und die Liste wird ordentlich durcheinander gerüttelt. Nur die beiden Plätze ganz oben sitzen stabil im Sattel. Noch!
Für Polarkreis 18 ist es die vierte Woche mit "Allein Allein" an der Spitze vor P!nk und ihrem ehemaligen Nr.1-Hit "So What". Bisher waren die Jungs aus Dresden ja nur mit einer Single-Version auf dem Markt. Auf der gabs neben dem Original auch ein Rework von Nephew, weshalb in einigen Listen auch gleich Polarkreis 18 vs. Nephew als INterpreten aufgeführt wurden. Seit dieser Woche nun gibt es die Nachfolgeversion, die bereits vor gut einem Monat in streng limitierter Auflage als Digi-Pack erschienen war. Darauf zu finden ist unter anderem der Titel "Operation Sun", der nur auf Maxi zu haben sein wird, sowie zwei extra Remixe von Bodi Bill bzw. ZPYZ. Ich denke, diese Nachfolgeversion hilft Polarkreis 18 noch eine Weile, dem Druck von den unteren Plätzen zu trotzen. Ob sich die neue Variante der Maxi tatsächlich lohnt, dürft ihr aber ganz allein entscheiden.

Nun aber zur Sache: Höchster Neuzugang und wie in Großbritannien auch hier Siegerin im aktuellen Divenbattle ist Beyoncé mit ihrer neuen Ballade "If I Were A Boy", die geradewegs auf Platz 3 einsteigt. Das letzte mal, dass ein Titel mit dieser Thematik in den deutschen Charts war, ist noch gar nicht so lange her. Im September stellten sich Fräulein Wunder den Rollentausch vor und brachten es mit "Wenn ich ein Junge wär" bis auf die 16. Was vor gut zwei Monaten noch ordentlich zur Sache ging und richtig Spaß machte, das hat Frau Knowles nun wie schon erwähnt in eine R&B-Ballade gepackt. Das Video dazu verwirrt erstmal: wer war jetzt wer? Und wer ist nun eigentlich der/die Gute und Verständige? Dementsprechend die Diskussionen dazu. Mir ist das alles ja ein wenig zu betulich und zu viel Klischee, aber es gibt genügend Leute, die "If I Were A Boy" als mindestens großartig bis unübertreffbar beschreiben. Nun gut. Fakt ist, dass diese Vorab-Single zum kommenden Doppel-Album tatsächlich der Chart-Nachfolger zu ihrem Nr.1-Hit "Beautiful Liar" in Kollaboration mit Shakira aus dem Mai 2007 ist. Seitdem haben alle regulären Singles und Gastauftritte bei anderen Artists die Gunst der Käufermasse nicht erringen können und erschienen nicht in der Hitliste. Und noch ein statistischer Fakt nimmt sich seltsam aus vor dem Hintergrund, dass Beyoncé auch hierzulande gern als Superstar gehandelt wird: "If I Were A Boy" ist der Platzierung nach der zweitgrößte Erfolg hinter oben genanntem Nr.1-Hit. Der einzige Titel, der es von ihr bislang ebenfalls in die Top 5 brachte, war im Jahr 2003 "Baby Boy", interpretiert zusammen mit Sean Paul. (Mit Destiny's Child kann sie ebenfalls lediglich auf einen Nr.3-Hit verweisen.) Hmmm - da hat die Diva irgendwie doch noch nicht den richtigen Draht zum deutschen (Massen-)Publikum gefunden. Zum Vergleich: Sarah Connor hat bereits 5 Nr.1-Hits auf ihrem Konto und die Top 10-Titel zähl ich gleich mal gar nicht. Aber zu der kommen wir dann später noch...

Getragen geht es weiter auf der 4 und mir scheint, dass offensichtlich die Zeit der Besinnlichkeit über uns hereinbricht und der sich abzeichnende Wandel der Charts schon arg viel mit dem Fest der Feste zu tun hat. Wie auch immer: inhaltlich ist Herbert Grönemeyers "Glück" ein gefühlvolles Liebeslied, das in jede Jahreszeit passt. Sein erstes Best of-Album folgt mit dem heutigen Tag.
Wenn wir die Chartgeschichte Herbert Grönemeyers seit 2000 betrachten, dann fällt auf, dass jeder seiner Titel, der über die 10 hinaus kam wenigstens eine Woche auf der 1 gestanden hat. Das ist mal ne Herausforderung für "Glück". Allerdings waren die Spitzenreiter jeweils in ihrer ersten Woche ganz oben gelandet. So gesehen, kein gutes Omen. Aber was solls - ich bin nicht hier um alles schlecht zu reden. Und auch eine Position 4 ist ein super Ergebnis nach gut einem Jahr Chartabstinenz. Und ich bin mir sicher, dass "Glück" uns eine ganze Weile begleiten wird, das ist bei Grönemeyer-Hits bisher auch nicht immer der Fall gewesen.

Bewegung in den Top 10 gibt es nicht nur durch die beiden genannten Neuzugänge. Toll ist, dass sich zwei Titel ordentlich nach oben schieben konnten, die mir - wie schon oft hier geschrieben - besonders am Herzen liegen. Auf die 8 gehen, von der 16 kommend, Jack White & Alicia Keys mit dem Bond-Titelsong "Another Way To Die". Der dazugehörende Film "A Quantom Of Solace" ist seit zwei Wochen unangefochten der meistbesuchte und knackt gerade (nach nur 2 Wochenenden) die 3-Millionen-Marke. Damit scheint er sich gerade auf der Zielgeraden zum meistgesehenen Leinwandopus 2008 zu befinden. Kein Wunder also, dass sich auch die Musik dazu größter Beliebtheit erfreut.

Der zweite Aufsteiger in die Top 10 kommt von der 25 und ist das neue Werk der Killers. Gerade habe ich bei James Masterton gelesen, dass "Human" das Beste ist, was die Killers jemals vorgelegt hätten. Nun, so weit würde ich mich nicht aus dem Fenster lehnen, aber ein großartiges Stück Pop ist es allemal, eingängig und mitreißend wie es besser nicht sein könnte. Produziert wurde das Ganze von keinem Geringeren als Stuart Price, der ja unter anderem auch schon Madonnas "Confessions On A Dancefloor" bearbeitet hat. Und deshalb klingen die Killers aktuell so wie sie klingen und Vergleiche von Duran Duran über New Order bis hin zu den Pet Shop Boys sind allerorten zu hören. Ich frag mich nur, warum sich alle Welt immer noch immer auf die 80er bezieht ... sind die tatsächlich so retro? Mein Lieblingsvergleich ist ja da eher: überwältigend wie Polarkreis 18, umwerfend wie The White Stripes - und damit wär ja wohl auch gesagt, was ich mir für die Single in den kommenden Wochen wünsche.

Der nächste Neueinsteiger stammt wieder aus der Rubrik: Diva. Und hier haben wir es mal tatsächlich mit einem Superstar aus Übersee zu tun. Christina Aguilera kann seit 1999 auf mittlerweile zehn Top 10-Hits verweisen, 8 davon waren unter den ersten 5 platziert. Klar, dass alle von ihrer neuen Single "Keeps getting better" nur Superlativergebnisse erwarten. Seit Wochen läuft der Titel überall hoch und runter. Ungewohnt rockige Töne schlägt sie in ihrer Vorab-Single zum Best of-Album gleichen Namens an. Aber, die Single schafft es bei ihrem Start nur bis zur 14. Und hier muss es wirklich NUR heißen, denn für Frau Aguilera ist das ein eher mageres Ergebnis. Kann sein, dass alle auf die Kompilation warten und dann alle HIts gesammelt erwerben. Aber das scheint mir eine armselige Erklärung. Wahrscheinlicher ist, dass die Masse von Christina Aguilera eher sexy provokantes erwartet, denn auch in Großbritannen verpasste sie die Top 10. Blöd ist es ja schon irgendwie, dass für sie offensichtlich gilt: Only Sex Sells. - Wobei: Platz 14 - hey Leute, ist das nix? Insgesamt ihr 16. Titel, der unter den ersten 20 landet. Kann man so gelten lassen, oder?

Zurück zu einer deutschen Band: Stanfour haben's ja irgendwie raus, sich gut zu verkaufen. Laut Bandlegende haben sie das in Amerika gelernt. Anfang des Jahres waren sie mit "For All Lovers" dank des Einsatzes als Titelmelodie bei "Nur die Liebe zählt" 17 Wochen in den Charts und kamen bis auf die 24. Im September besuchte dann ganz kurz "Desperate" die Liste, blieb aber ohne mediale UNterstützung in der unteren Hälfte stecken. Und jetzt sind sie wieder da und präsenter denn je. "In Your Arms" wurde am 6. November ausgiebig bei Popstars - Just 4 Girls vorgestellt. Da sah man nämlich, wie die Mädels sich als Duettpartnerinnen bewarben. Das Rennen gemacht hat am Ende Jill und einen Tag später stand dann auch die Single. Track 1 ist die altbekannte Variante und Track 2 die Version mit Jill. Klar, dass sie so hiermit ihren ersten Top 20-Hit verbuchen können. Platz 15 in der ersten Woche. Aber auch ohne das Popstars-Drumrum ist der Titel selber schlichtweg groß. Mal wieder eine Ballade (siehe oben) für die dunkle Jahreszeit, aber mit feinen Ausflügen in kraftvolle Rocksounds. Im Video wird dann noch eine gutgemeinte Botschaft hinter das Ganze gesteckt, aber das war eigentlich gar nicht nötig.

Und jetzt kommen wir zu der Dame, die ich weiter oben als Superstar angeführt habe. Oder besser: die erfolgreichste deutsche Sängerin - zumindest gemessen an ihren Charterfolgen. Sarah Connor hat mit 16 veröffentlichten Singles 12 x die Top 10 erreicht. Lediglich ein Titel - ihre zweite Single "French Kissing" verpasste knapp die Top 20. Vergleichbar erfolgreich seit 2000 waren da lediglich die No Angels (4 x Nr.1 / 12 x Top 10 ). Der letzte Besuch "Under My Skin" brachte Sarah Connor im August bis auf die 4. Und dann kam die offizielle Trennung von ihrem Mann. Deutschlands Traumpaar kaputt. Eigentlich sind solche Dinge ja eher egal, aber Frau Connor-Terenzi hatte ja sehr direkt alle an ihrem Privatleben teilhaben lassen. Kein Wunder also, dass auch die kommende Scheidung von medialem Interesse begleitet wird. Eventuell gibt es ja dann bald die Serie dazu: Happy divorced!
Klar ist es blöd, den Medienrummel so 1:1 mit Musikverkäufen in Verbindung zu bringen. Im Fall von "I'll Kiss It Away", der zweiten Auskopplung aus dem "Sexy As Hell"-Album liegts aber irgendwie nahe. Denn dieser Titel ist der erste seit 2001, der die Top 20 verpasst. Zum Trost lässt sich vielleicht sagen, dass Platz 21 wirklich sehr sehr knapp vorbei ist. Trotzdem ist der Titel damit der am schlechtesten verkaufte von Frau Connor. Klar sind noch nicht alle Messen gesungen, aber ehrlich: es sieht nicht so gut aus für sie derzeit. Allerdings erwarte ich ja schon sehr bald eine Rückkehr ihres "Christmas In My Heart" ...

Für den nächsten Neuzugang müssen wir mal ein wenig rekapitulieren: 2005 hatten wir den Crazy Frog, der dank Klingelton bis fast ganz nach oben in den Charts kam. Vor 9 Monaten lancierte die mit Klingeltönen reich gewordene Firma Jamba den Hasen Schnuffel, der ganze 8 Wochen die Chartspitze bekuschelte. Und weil das Häschen vor allem die Zielgruppe Frauen meinte, gab es ganz schnell hinterhergeschossen auch einen Muffel, der allerdings nicht wirklich ankam. Männer kaufen wahrscheinlich keine Klingeltonmusik. Das Häschen gibt es immer noch, sogar relativ erfolgreich, zusammen mit Michael Wendler feiert es auf der 68 "Häschenparty", gerade erschien das Album "Winterwunderland" und für den 12.12. ist eine Weihnachtssingle angekündigt ... all das reicht Jamba aber noch längst nicht. Der Hase bekommt Gesellschaft von Eddy Bär. Und der macht dann einer jungen Frau im Swimmingpool (warum eigentlich gerade dort?) ein aus allerlei Zitatensalat zusammengestelltes Geständnis: "Verliebt". Klar ist das irgendwie niedlich und süß. Aber eben auch völlig künstlich und berechenbar. Und weils ja kein richtiger Mensch ist, gibts auch ne Menge Vocoder auf der Stimme. Sofort gabs Diskussionen: Ist das nicht im Original von Chris Brown? Also ich hab nix dazu gefunden ... Und wer immer hinter dem Liedchen steckt, ich persönlich hoffe ja, dass sich ganz schnell wieder ausgebärt hat und Platz 24 das höchste war, was dieses Kuschelding je erreicht.

Ganz knapp die obere Charthälfte verpassen Shaggy feat. Akon mit Platz 52. "What's Love" ist für beide Künstler bereits die vierte Single in 2008. Shaggy war zuletzt mit seinem EM-Song "Feel The Rush" auf der 1, Akon hatte es im Herbst mit Kardinal Offishall bis zur 18 gebracht. Für beide ist die Platzierung also nicht so wahnsinnig umwerfend, aber das ist ja der Titel auch nicht.

Die Jungs von Fall Out Boy hatten noch nicht so richtig den Durchbruch. Irgendwie stoppten alle ihre Singles immer kurz vor der Hälfte der Charts. Auch das Michael-Jackson-Cover "Beat it" brachte es im Juli nicht wesentlich höher. Dafür zeigen sie sich aber ungemein beständig. Single Nr.4 mit dem Titel "I Don't Care" springt auf die 62 in der ersten Woche. Der Titel ist ein ordentliches Stück Poprock, kann man eigentlich nichts gegen sagen. Auf der Single ist außerdem ein feiner Mix von Cobra Starship und das Video kommt mit ordentlicher Star-Unterstützung u.a. von Gilby Clarke (Guns'n'roses siehe unten) daher.

Um eines sind wir in dieser Woche leider nicht drum herum gekommen. Der Auswertungszeitraum für die vorliegenden Charts umfasste nämlich die Woche von 7.-13. November. Und richtig: genau da drin liegt auch der 11.11. Weshalb wir auch eine ganze Reihe vnn Blödel- und Discofox-Titeln beobachten können wie sie steigen. Olaf Henning landet z.B. mit dem "Jungfrauenchor" auf der 66, De Boore singen "So ein Tag so schön wie heute" auf Platz 74 und auf der 76 steigt ein Astrid Kuby und Michael Mosaro mit dem "Körperzellen Rock". Die Titelzeile lautet: "Jede Zelle meines Körpers ist glücklich", dazu sieht man Rentner einen tark verzögerten Ententanz vollführen. Gemeint ist das Ganze vielleicht irgendwie anders ... zumindest schmeißt einem google bei der Suchabfrage nach Frau Kuby solche seltsamen Dinge wie biplogische Krebsabwehr in die Ergebnisliste. Naja - in der lustigen Karnevals-Popkultur geht irgendwie alles durch und wird dazu noch gekauft. Michael Rosaro ist übrigens auch nicht so ganz unbekannt. Allerdings verbirgt Herr Scheickl sich hinter einem Pseudonym. Er wird wissen warum.

Party gibt's auch auf der 88. Allerdings ein bisschen anders. DJ Cyrus is back! Zumindest charttechnisch, denn in der Liste der meistverkauften 100 war er zwischen 1999 und 2003 vor allem als ein Teil von Beam vs. Cyrus aktiv. Insgesamt 6 Titel konnten sie platzieren, der erfolgreichste im Jahr 2003 mit dem MC Hammer-Cover "You Can't Touch This", welches es bis auf Platz 22 schaffte. Danach gründete Cyrus sein eigenes Label Cyrus Trax auf dem er auch fleißig veröffentlichte. Allerdings ist das in Deutschland mit den Independent Labels immer ein wenig schwierig. Für "Wir brauchen Bass!" - einem frechen Sample aus dem Bo-Klassiker "Türlich türlich" - suchte Cyrus Unterstützung bei Zooland Records, die solche Projekte wie Cascada und DJ Manian im Vertrieb haben. Und schwups. bereits in der ersten Woche als digitaler Track geht der Track in die Charts. In den offiziellen Dance-Charts steigt der Titel diese Woche auf die 22. Ich denke, da kommt noch was.

Und genauso wird es wohl bei Guns N' Roses noch ordentlich nach oben gehen. "Chinese Democracy", seit 14 Jahren Pausen das erste Lebenszeichen der Rocker, ist seit 11.11. als trendsingle zu haben. Der vollständige Release der Single steht mit dem 22. November an. Mit der Vorab-Version gehts direkt auf die 90. Zum Titel selber kann ich nur sagen: klingt wie Guns n' Roses. Fee und Oz meinen, das Ganze sei auch ein wenig antiquiert. Schöner könnt ichs auch nicht sagen.

Nochmal Rock gibt es neu auf der 95. Da sind 3 Doors Down mit "Let Me Be Myself" gelistet. Das ist 'n ganzes Stück glatter produziert als Guns n' Roses.

So, dann wie immer noch einen Blic auf die Rückkehrer. Wiedereinsteiger sind zu finden auf der 72 Alicia Keys mit "Superwoman". Da weiß ich gar nicht so recht, warum das jetzt wieder rein hüpft, oder besser: Ich weiß gar nicht warum das so schnell draußen war. Auf der 75 die The Ting Tings mit "That's Not My Name" - immer noch ein toller Song und immer noch der einzige der Ting Tings. warum eigentlich? "Shut Up And Let Me Go" oder "Great DJ" sind auch super. Auf der 81 gibt sich wieder mal Rihanna mit "Don't Stop The Music" die Ehre - mittlerweile auch schon in Chartwoche 39. Und schließlich belegt die 100 mal wieder Silbermond mit "Das Beste".

Ich kann nur sagen: ich freu mich auf nächste Woche, denn eine Diva fehlt noch mit ihrem neuen Werk. Die hatte in der gerade zu Ende gehenden Woche Singlestart. Und ich tippe hier mal tollkühn: mindestens Top 5.