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14. Mai 2010: Spitzengruppe Mehrzad, Lena, Unheilig

Also noch einmal: Ich entschuldige mich bei allen Fans von DSDS … ihr seid viele. Und es macht euch nichts aus, wie retortenmäßig der Titel auch daherkommt – Mehrzad Marashi schafft es, eine dritte Woche mit Don’t Believe den meistverkauften Song der Woche zu stellen. Vor ihm erreichten das bisher lediglich Superstar 2009 Daniel Schuhmacher mit Anything But Love und 2006 Tobias Regner mit I Still Burn. Beides nicht unbedingt die dauerhaftesten Hitliferanten. Immerhin: Daniel Schuhmacher arbeitet gerade an seinem neuen Album und ist zumindest medial präsent.

Acht Wochen hintereinander stehen nunmehr deutsche Produktionen an der Spitze der media control Singlecharts. Zuletzt gab es das 2007, als sich zwischen dem 13. Juli und 28. September für 12 Wochen lang deutsche Produktionen den Titel in die Hand gaben. Im Einzelnen waren das: Mark Medlock & Dieter Bohlen (You Can Get It), Monrose (Hot Summer), Azad feat. Adel Tawil (Prison Break Anthem (Ich glaub an dich)) und Culcha Candela (Hamma!). Die meisten von ihnen (eigentlich alle bis auf Azad und Monrose – gibt es die überhaupt noch?) gehören ja auch heute noch zu den umsatzstarken Acts aus Deutschland.

Das letzte Mal, dass es zwei deutsche Produktionen hintereinander zu mindestens drei Wochen an der Spitze brachten war 2006. Damals lösten sich Herbert Grönemeyer und die Sportfreunde Stiller mit Zeit, dass sich was dreht bzw. ’54 – ’74 – ’90, 2006 gegenseitig ab, beide brachten es auf jeweils drei Wochen auf der 1. Gefolgt wurde dieses Ringelreispiel von Xavier Naidoo, der mit Danke fünf Wochen lang die Spitze blockierte, und schließlich auch Tokio Hotel, die sich noch mal eine Woche lang mit Der letzte Tag durchsetzen konnten.

Ob die derzeitige Spitzengruppe in ein paar Jahren auch noch so erfolgreich sein wird? Neben Mehrzad Marashi steht auf der 2 nämlich ebenfalls eine Newcomerin, Lena Meyer-Landrut bleibt mit Satellite stark nachgefragt, und auch UNHEILIG sind mit Geboren um zu leben noch beeindruckend hoch platziert, mittlerweile ja auch schon 14 Wochen in den Top 10, das ist zusammen mit Ke$ha’s TiK ToK momentan der längste Top 10-Aufenthalt innerhalb des Jahres 2010.

Jetzt hab ich also wieder nur über Platzierungen geschrieben, obwohl ich das gar nicht wollte. Hmmm … Aber was fällt mir zum aktuellen Top-Hit ein? Das Mehrzad Marashi nach mehrmaligem Hören immer mehr wie Mark Medlock klingt? Geht euch das auch so? Vielleicht kann ich die beiden ja deutlicher voneinander trennen, wenn ihr geplantes Duett rauskommt. Übrigens ein Cover des schon in den 90ern unsäglichen Sweat (A Lala Lala Long). Also ich könnte auf diese Version verzichten. Ehrlich.

12. März '10: Alors On Danse

iTunes lügt also nicht: In der fünften Woche bei media control schafft es Alors On Danse von stromae auch in der Singleliste an die Spitze. Beachtlich, denn französischsprachige Titel haben es hierzulande reichlich schwer sich durchzusetzen. Ich habe es tatsächlich erlebt, dass Menschen im Autoradio den Sender sofort umstellen, sobald da ein paar Worte französisch im Musikprogramm zu hören sind … und dieses Erlebnis hatte ich erst vor kurzem, genau mit dem aktuellen Nr.1-Hit. Was ist da eigentlich los in Deutschland? Warum wird nur Englisch als Popsprache akzeptiert? Sehr seltsam.

Na gut, das könnte sich ja hiermit ändern. Denn endlich hat die schön dekadent gelangweilte französischsprachige Dance-Szene ihren ersten wirklich großen Hit in Deutschland. MIt Discobitch und Helmut Fritz hat's ja nich so ganz geklappt – lediglich in den Clubs sind das echte Burner. Da kommt also ein Belgier daher, macht alles dann doch ein klein wenig gefälliger, aber nicht minder weltverzweifelt, und schon gehts … Sehr chic.

Wikipedia meldet, dass mit stromae das erste mal seit 1988 ein komplett französischsprachiger Titel die Spitze der deutschen Charts erreicht. Vor 22 Jahren hieß der große Hit Ella elle l'a und wurde gesungen von France Gall. Und damit nicht genug, stromae ist auch der erste Künstler, der es zeitgleich in Deutschland und Frankreich auf die Position 1 schafft, zumindest bei der iTunes-Auswertung. Wow! Vielleicht wirds ja doch nochmal irgendwann was mit dem einigen Kontinent. Die Tendenz ist ansonsten ja momentan eher gegenläufig. Immer mehr schotten sich die nationalen Musikmärkte voneinander ab und veröffentlichen genau das, was sie für verkaufbar halten. Im Zeitalter von digitalen Netzen eine ziemlich absurde Angelegenheit.

Und gleich noch ein Rekord: Ich hab nämlich mal sämtlich Nr.1-Titel durchblättert. Und da durfte ich feststellen, dass es noch nie (also auch nicht bei Auswertung der Listen vor 1972) eine Nr.1 in Deutschland gab, die von einem belgischen Act kam. Hätt' ich nich gedacht. Nach knapp 60 Jahren Auswertung hievt stromae also erstmals Belgien auf die Nr.1 … gucken wir uns den gesamten Benelux-Raum an, dann gehts nur bis ins Jahr 2005, als das Teenie-Projekt Ch!pz mit Cowboys einschlugen.

Noch ein bisschen Gossip gefällig? – stromae schafft es doch tatsächlich genau an seinem Geburtstag, die Spitze zu erklimmen. 25 Jahre zählt Paul van Haver nun also. Gratulation!

Links: virtuelles Heim von stromae / wikipedia-Artikel ..

05. März '10: Nr.1-Geschichten

Los geht's also wie gehabt mit dem, was media control aktuell als umsatzstärksten Titel nennt. Nach wie vor Ke$ha, White-Trash-Idol aus den USA, mit ihrem Überflieger-Hit TiK ToK. Es ist die sechste Woche, dass sich die Dame durchsetzen kann … aber laut iTunes-Charts gibt es da in Kürze ordentlich Konkurrenz. Zum einen steht dort nach wie vor der Belgier Stromae mit Alors On Danse an der Spitze, bei media control in dieser Woche ja nun auch endlich auf der 3 notiert – von 6 kommend … Dancefloorstuff hat es nach wie vor schwer auf dem CD-Markt und ist mit der Umsatzregelung von media control klar im Nachteil. – Und dann steht bei iTunes auch Cheryl Cole mit Fight For This Love sehr gut da. Für das Ex-Girls Aloud wäre es der erste Charthit in Deutschland … Warten wir ab, was da kommt.

Derweil genießen wir also noch einmal Ke$ha und da lohnt ein Blick in solche Portale wie Mashuptown. Ke$ha gehört dort zum derzeit beliebtesten, was durch die Remix-Hölle geschickt wird. Mein Favorit: die Version Ke$ha vs. Queen … also wem das nicht gefällt …

Statistik-Details:

Mit sechs Wochen auf Position 1 gehört sie zu einem illustren Kreis von Pop-Damen, die es in den letzten 18 Monaten an der Spitze der deutschen Charts gern etwas länger aushielten. Zuletzt war es im Juli und August Emilíana Torrini mit Jungle Drum (ach ja, auch Germany's Next Top Modell ist wieder TV-präsent), davor war es Lady Gaga die 13 Wochen mit Poker Face den Markt komplett in Schach hielt (in dieser Woche ein komplettes Jahr in den Charts und noch immer notiert auf Platz 51 - von 48 leicht fallend) und zum Jahreswechsel 2008/09 beherrschte Katy Perry mit Hot N Cold für 8 Wochen alles. Der letzte Mann, der für mehr als fünf Wochen die Spitze der Charts besetzte war im Juli/August 2008 Kid Rock mit All Summer Long. Heißt das jetzt, dass Musik von Männern nicht mehr so flächendeckend ankommt? Ist das der viel beschworene Wandel? Oder haben sich die Männer einfach nur als Produzenten hinter Frauen versteckt?

Ob es nun diese Thesen irgendwie untermauert oder nicht: auch Platz 2 geht an eine amerikanische Interpretin – Keri Hilson kann mit I Like nochmal einen Platz gut machen.

Und das war sie, die aktuelle deutsche Spitze.

wikipedia-Artikel

16. Oktober 2009: Gaga, Bon Jovi, Scooter

Nachdem die erste Hälfte des Jahres fast schon in schierer Langeweile verging – zumindest was die Nr.1-Titel anging – hat nun die deutsche Hitliste ordentlich Fahrt aufgenommen. Eine dritte Woche in Folge können wir einen komplett neuen Titel an der Spitze feiern … das ist in letzter Zeit nicht mehr so oft der Fall gewesen. Zuletzt im Februar 2007 als sich Tokio Hotel, Herbert Grönemeyer, Höhner und am Ende noch DJ Ötzi & Nik P. den Titel gegenseitig abluchsten. … Aber das sind alte Geschichten. Und nichts wiederholt sich wirklich. In dieser Woche klettert in ihrer vierten Chartwoche niemand Geringeres als Lady Gaga auf das Siegerpodest. Platz 1 gibt es für Paparazzi, das Lied über die verrückte Fan, die ihr Idol überall hin folgt, bis zum bitteren Ende. In den Radiocharts steigt Lady Gaga auch fleißig nach oben – einzig Robbie Williams kann sich vor ihr platzieren. Und da sind wir dann schon so ziemlich bei der anstehenden Schlacht der kommenden Woche …

Aber erstmal: Egal ob man nun Lady Gaga mag oder nichnt, sie ist die erfolgreichste Künstlerin des Jahres und hat mit ihrem Sound samt Kostümierungsshow den Nerv der Zeit ultimativ getroffen. Zwei Nr.1 Hits in einem Kalenderjahr, mittlerweile die 14. Woche in 2009 an der Spitze der Charts … zuletzt gelang das der moldawischen Band O-Zone im Jahr 2004 (die brauchten für diese Leistung allerdings nur einen einzigen Titel). Was bleibt da weiter zu sagen? Im November ist ein Re-Release ihres Albums The Fame als The Fame Monster geplant. Sehr wahrscheinlich werden darauf auch ein oder zwei noch nicht veröffentlichte Tracks enthalten sein. Das bedeutet, um die Weihnachtszeit könnte Lady Gaga noch einmal ganz beträchtlich zuschlagen … vielleicht sogar mit einem dritten Nr.1-Hit? – Vorerst steht aber Paparazzi an der Spitze und in der nächsten Woche wird das oben schon anvisierte Duell ausgetragen. Mal schauen, wer da den längeren Atem hat und ob sich Chart-Veteran gegen Aufsteigerin des Jahres durchsetzen kann.

Den Thron räumen nach einer einzigen Woche David Guetta feat. Akon. Der Überraschungssieger der letzten Woche Sexy Bitch lässt sich auf die Position 2 verdrängen. Und auf Platz 3 steht noch einmal die Norwegerin Marit Larsen mit If A Song Could Get Me You. Somit haben wir drei Nr.1-Hits nebeneinander an der Spitze stehen. Viel Bewegung auf der führenden Position heißt also noch lange nicht, dass sich der Geschmack grundsätzlich schnell ändern würde.

Bester Songstart der Woche geht an: (Tusch + Fanfare) Bon jovi. Und ich muss ehrlich sein, ich hätte dieses Ergebnis dem alten Rocker samt Band nicht zugetraut. Zum einen,weil ich Bon Jovi ganz und gar nicht für einen zeitgemäßen Künstler halte. Das was er da produziert hätte ziemlich genau auch vor 25 Jahren schon so erscheinen können … aber auch er trifft offensichtlich den Nerv einer ziemlich breiten Schicht von MusikkäuferInnen, die eben genau das wollen: Musik wie sie schon immer war … laut, irgendwie auch rebellisch, rau und mit ordentlich Gitarrensound. Was immer sich dahinter verbirgt, vielleicht die Sehnsucht nach den guten alten Zeiten, vielleicht auch das Gefühl, dass es eben genau jetzt doch nötig ist, gegen jegliche Form von Bürgerlichkeit zu rebellieren … dieses Gefühl bringt derart viele KäuferInnen dazu sich den Titel bereits bei seiner Premiere als Download-Single zu laden, dass er aus dem Stand einen Einstieg auf Platz 10 schafft. Das ist für dieses Jahr das beste Ergebnis für einen digital-only-Titel. Am 23. Oktober erscheint die Single auch auf CD und ab 6. November gibt es auch das neue Album The Circus. Da wird es dann sehr wahrscheinlich noch einmal einen ordentlichen Schub geben und ich schätze, Platz 10 ist noch längst nicht alles, was wir hier gesehen haben. Mit dieser Veröffentlichungspolitik beweist Bon Jovis Label Island/Universal mal, dass eben auch gestandene Rocker, die schon in den 80ern aktiv waren, noch ordentlich was lernen können und in Sachen Vermarktung direkt am Geist der Zeit dran sind. Alle Achtung! Ich gebe zu, auch das hätte ich Bon Jovi erstmal nicht zugetraut.

Mit We Weren’t Born To Follow lanciert Bon Jovi einen 34. Titel in den deutschen Charts. Sechs weitere platzierten sich zwischen 1990 und 1998 unter dem Namen des Lead-Sängers Jon Bon Jovi. Innerhalb der Top 10 landet die Band nunmehr zum neunten male. Zuletzt war sie dort 2007 anzutreffen, als You Want (To Make a Memory) – die Leadsingle aus dem Vorgänger-Album Lost Highway – bis zur 5 vormarschierte. Etwas, das We Weren’t Born To Follow vermutlich auch noch schaffen wird. Leadsänger Jon Bon Jovi kann mit seinem 97er Hit Midnight in Chelsea einen weiteren Top 10-Erfolg hinzufügen. Der größte Hit von Bon Jovi war der Titelsong zur Fußball-EM 2000 It’s My Life, der in Deutschland für vier Wochen auf Position 2 stand.

Eine Anmerkung muss ich noch bringen: anfangs hab ich ein wenig verwundert getan über die hohe Platzierung von We Weren’t Born To Follow. Natürlich ist das reichlich subjektiv. Denn wenn man sich die Chartplatzierungen der jeweiligen Erstauskopplungen aus neuen Alben anschaut, dann bringt Bon Jovi seit Anfang der 90er regelmäßig diese mit anständiger Sicherheit in die deutschen Top 10. Die Platzierung von We Weren’t Born To Follow ist also insgesamt sogar zu erwarten gewesen, bzw. sollte mit Erscheinen der Hard-Copy tatsächlich noch um ein paar Punkte besser abschneiden. Bemerkenswert ist, dass im Heimatland USA Bon Jovi ganz und gar nicht auf solche Erfolge verweisen können. Ihr letzter Top 10 Hit stammt aus dem Jahr 1994 und hieß Always. Richtige Überstars mit insgesamt vier Nr.1-Hits waren sie zwischen 1986 und 1989. Seit dieser Zeit hat sich der Mainstream-Geschmack in den Vereinigten Staaten ganz vehement dem Black Music/HipHop-Sektor zugewandt.

Allerletzter Satz zu Bon Jovi bzw. zu Bandleader Jon Bon Jovi. Dieser ist seit 1986 ununterbrochen in jedem Jahr mit irgendeinem Titel bzw. in irgendeiner Konstellation in den deutschen Charts vertreten gewesen. Das sin nunmehr 24 Jahre durchgehend. Das ist nicht nur ziemlich beachtlich, sondern steht auch ganz nah bei der Übermutter der aktuellen Pop-Geschichte Madonna. Sie ist bereits zwei Jahre länger ohne Unterbrechung im kommerziellen Geschäft.

Der erfolgreichste CD-Neustart der Woche gehört einem deutschen Projekt. Oder vielleicht muss ich auch sagen: DEM deutschen Projekt, denn Scooter veröffentlichten soeben ihr 14. Studioalbum Under The Radar Over The Top und gleichzeitig eine zweite Single daraus Ti Sento, die in den deutschen Charts der 42. platzierte Titel der Band ist. Mit diesem Ergebnis sind sie nun häufiger vertreten gewesen als die Beatles oder Michael Jackson, und ein Ende ihrer Karriere ist nicht in Sicht. Vor allem, weil sich Scooter gerade zum Act zu entwickeln scheinen, der vermehrt Alben verkauft. Under The Radar Over The Top landet in der ersten Woche auf Platz 2 der Album-Charts und ist das beste Ergebnis, welches die Band dort bisher einfahren konnte. Ti Sento dagegen verpasst mit Platz 11 ziemlich haarscharf die Top 10 und steht nun als vierter Titel in einer Reihe mit den Vorgängern, denen gleiches widerfuhr.

Wem der Titel irgendwie bekannt vorkommt, der/die hat ganz recht. Scooter haben sich den einzigen Erfolg der italienischen Gruppe Matia Bazar genommen und mit allerlei weiteren Zitaten (bei wikipedia wird unter anderem Snap! mit Rhythm Is a Dancer genannt) und ihren typischen Shout Outs versehen. Ob das Ganze tatsächlich zusammenpasst bzw. was die neue Kombination macht, darüber kann man sich wie immer ewig streiten. Fakt ist: Matia Bazar brachten Ti sento 1986 auf Platz 11 der deutschen Charts. Die Sängerin Antonella Ruggiero stand für Scooter erneut vor dem Mikrofon, spielt auch im Video mit, und landet 23 Jahre nach ihrem einzigen Erfolg in Deutschland wieder auf Platz 11.

Noch eine wichtige Single-Veröffentlichung stand am 2. Oktober auf dem Plan: Whitney Houston legte Anfang September mit ihrem Comeback-Album I look To You eine grandiose Rückkehr hin: Platz 1 in den Album-Charts sofort. Wer hätte das dem Superstar aus den 80ern hierzulande zugetraut? Ihr Versuch vor 7 Jahren scheiterte mit Platz 16 ja ziemlich. Und nun das. – Seltsame Veröffentlichungstaktik gehört zum aktuellen Management: der Titelsong wurde erst jetzt, einen ganzen Monat später, veröffentlicht. Zusammen mit dem Titel Million Dollar Bill. Was passiert? Keiner interessiert sich mehr so richtig dafür. Die Doppelsingle kann gerade mal auf Platz 41 landen – bedeutungslos wenn wir über Ohrwürmer/Gassenhauer/Evergreens oder ähnliches sprechen. So ist also der 30. Titel, der sich von Whitney Houston in den deutschen Charts platzieren kann, zwar eine schöne Ballade, kann sich aber nur wenige Plätze besser notieren als ihr letztes Lebenszeichen aus dem Jahr 2002 Whatchulookinat. Und kann sich daran noch jemand erinnern?