Holla - jetzt geht es aber tüchtig los in den deutschen Charts. Und sogar ganz oben tut sich eine Menge. Die Nr. 1 ist zwar immer noch die gleiche wie letzte Woche, aber schon auf Rang 2 wird munter nachgelegt. Aber erstmal: Polarkreis 18 sind mit "Allein Allein" nun in der fünften Woche an der Spitze und langsam wird es spannend, denn noch haben sie alle Chancen 8 Wochen voll zu machen und damit zu den Nr.1-Hits 2008 zu gehören, die am längsten ihre Position verteidigen konnten. Aber da gibt es auf Platz 2 sehr sehr starke Konkurrenz, denn hier steigt Katy Perry mit ihrer neuen Single "Hot N Cold" ein. Und das als reiner Download-Titel, denn in echt ist die Single erst seit dem 21. zu haben. Noch nie war ein nur digital-verkaufter Titel besser platziert und noch nie hat ein solcher Titel mit so einem Satz die Charts geentert. Natürlich ist die Only-Download-Zählung auch noch nicht soo alt: Seit 13. juli 2007 haben Titel die Möglichkeit auch als rein digitale Veröffentlichung in der Liste zu erscheinen. Erschwerend kommt hinzu, dass in Deutschland nicht die Anzahl ausschalggebend für die Platzierung ist, sondern der erzielte Umsatz. Das bedeutet, dass eine verkaufte Single-CD von Polarkreis 18 gleich viel Wert ist wie 5 bis 7 verkaufte Downloads von Katy Perry. Damit dürfte klar sein, dass "Hot N Cold" derzeitig der meistgekaufte Titel in Deutschland ist. Die beste Platzierung als rein digitale Single kam bislang von Paul Potts und seiner Puccini-Interpretation "Nessun Dorma" (ist noch gar nicht soo alt und treibt sich derzeit noch auf der 54, von 51 kommend rum ... dürfte aber schon nächste Woche nicht mehr dabei sein, es sei denn die Weihnachtsstimmung greift derart um sich ...)
Zurück zum Star der Woche: Eigentlich ist der Nachfolger zum Nr. 1-Hit "I Kissed A Girl" (fällt von 13 auf 19) viel weniger hypnotisch, aber er hat derzeit ein derartig starkes Airplay (aktuell die 4 in den eher langsamen und betulichen Airplay-Charts), dass offensichtlich alle gerade extrem gierig nach dem Titel sind. Und wir dürfen gespannt sein, ob sie nicht schon nächste Woche ihren zweiten Spitzentitel in Deutschland verbuchen kann. Sollte sie dies schaffen, ist sie eine der wenigen Acts, die es mit ihren jeweils ersten beiden Singles an die Spitze schafften. Letztes Beispiel für solch einen Einstand lieferte Mark Medlock im Jahr 2007. Mit dieser Woche gesellt sich Katy Perry an die Seite von Leona Lewis, die in diesem Jahr mit ihrem Debüt "Bleeding Love" ebenfalls die 1 enterte und mit "Better In Time" auf Rang 2 im Juli nachlegte.
Die Katy Perry-Sensation überschattet das, was ich in der letzten Woche schon angekündigt hatte. Britney Spears schickt mit "Womanizer" die Vorab-Single zu ihrem 6. Studio-Album "Circus" ins Rennen. In den USA brach sie mit der Single bereits alle möglichen Rekorde und fuhr ihre zweite Nr.1 ein. Hier in Deutschland reicht es in der ersten Woche für Platz 4, was immerhin das beste Ergebnis seit 2004 und ihrem Titel "My Prerogative" ist. Es ist ihr 16. Top 10-Hit und der 12. Titel, der es unter die ersten 5 schafft. Obwohl "Womanizer" von vielen als die beste Britney überhaupt betitelt wird, würde ich an dieser Stelle aber bezweifeln, dass sie damit ihre dritte Nr.1 in Deutschland holt. Aber warten wir es ab, wie wir sehen gibt es ja doch noch genügend Überraschungen im Chartgeschehen.
Die beste deutsche Produktion schafft es in dieser Woche auf die 7. Für mich eine sehr eigenwillige Kombination, die Rapper Curse da mit Silbermond eingegangen ist. Nachdem der Titelsong seines Albums "Freiheit" featuring Westernhagen Ende September nicht so sehr die Masse begeistern konnte, gelingt ihm durch Stefanie Kloß als Duettpartnerin das erste Mal der Sprung unter die ersten 10. Ich würde an dieser Stelle mal behaupten, dass dieses Ergebnis vor allem auf das Konto der charismatischen Stimme der Sängerin geht, denn Silbermond sind mit ihrer ehemaligen Nr.1 "Das Beste" auch nach zwei Jahren noch immer wieder am unteren Ende der Verkaufsliste zu finden. Letzte Woche zum Beispiel grad wieder notiert auf der Position 100. "Bis zum Schluss" erinnert mich irgenwie an bekannte Titel, obwohl es gut rhythmuslastig daherkommt und dadurch den gewohnten Silbermond-Sound schön bricht.
Der nächste Einsteiger hinterlässt die Frage: saugeil und mutig oder wahnwitzig übermütig. Wahrscheinlich ist das jedoch eine eher sehr deutsche oder europäische Frage, denn wenn der US-Rapper T.I. um die Hookline des Eurotrash-Hits "Dragostea din tei" von O-Zone einen abgebrühten Südstaaten-Rap mit Guestvocals von Rihanna bastelt, dann muss das in Übersee einfach cool aussehen und zur Nr.1 führen. Hier in Deutschland wurden wir ja erst diesen Sommer wieder mit den Überbleibseln des größten moldawischen Hits aller Zeiten beglückt. Crazy Frog und Arsenium hießen die Projekte, welche mehr oder minder geschickt das alte Rezept nochmal aufkochten. Nun also gibt es den Original-Gesang noch einmal in einem kleinen Ausschnitt zu hören bevor Rihanna übernimmt und eine wesentlich coolere Variante darbietet. Für T.I. ist "Live Your Life" der erste Aufenthalt in den deutschen Top 20 als Mainact. Mit seinem Rap-Part für Justin Timberlake's "My Love" stand er 2006 bereits auf Position 4. Rihanna ist mit ihrem Part momentan die zweite Künstlerin, die aktuell zwei Titel unter den oberen 20 platzieren kann. "Disturbia" rutscht in dieser Woche aus der Top 10 auf die 13.
Die momentan erfolgreichste Schülerband Deutschlands Aloha From Hell aus Aschaffenburg legen mit ihrer Rockballade "Walk Away" nach und können auf Anhieb den Erfolg ihres Debüts "Don't Gimme That" aus dem Sommer übertreffen. Platz 26 für Single Nr.2 und ein paar Konzerttermine gibt es im Dezember auch noch.
Zu Platz 34 gibt es wieder eine ganze Menge zu erzählen. Zunächst mal steht dort neu in der Liste Bushido feat. Karel Gott. Ja, richtig gelesen, der Rapper hinter dem Label ersguterjunge lässt derzeit nichts unversucht, ordentlich in die Schlagzeilen zu kommen und 'n Haufen Kohle abzuschöpfen so lange das drin ist. Biographie als Bestseller, Verfilmung derselben, Veröffentlichungen in Massen – dieses ist bereits die siebte Single, die sich in 2008 platzieren konnte – und dann eben auch mal gern ein Duett mit dem tschechischen Schlagerstar Karel Gott, den so richtig harte Jungs und Mädels ausm Ghetto vielleicht gar nicht mehr kennen. Zur Erinnerung: Karel Gott, die goldene Stimme aus Prag, begann seine Karriere in den 60ern, seine größten Erfolge feierte er zwischen 1970 und 86. Da gab es noch vor Zeiten der wöchentlichen Charts den Titel "Was damals war", der sich in der damaligen Hitparade bis zum Platz 8 vorarbeiten konnte. Unvergessen in den Gedächtnissen von Fans des deutschsprachigen Liedguts sind "Die Biene Maja" (Titelsong der Zeichentrickserie 1975) "Babicka" (1979 Platz 20) und "Fang das Licht" mit seiner Tochter Darinka (1986 Platz 15). Sein letzter Chartaufenthalt stammt aus dem Jahr 1997, als er mit einer deutschen Version von "Time To Say Good-Bye (Con Te Partiro)" bis auf Rang 86 kam. Nach mehr als 11-jähriger Pause feiert Karel Gott nun dank Bushido sein Chart-Comeback und hievt sich gleich richtig in die Jetzt-Zeit, denn "Für immer jung" landet auf Platz 34 durch reine Online-Verkäufe. Die reguläre Single steht erst seit heute in den Läden, wird also in zwei Wochen ganz sicher einen Sprung nach oben hinlegen. Und so wie sich das anlässt könnte es für Karel Gott die höchste Chartplatzierung überhaupt werden. Bushido hätte da ein wenig mehr zu tun, denn sein bislang bestplatzierter Titel stammt aus dem Jahr 2007 und hieß "Alles verloren". Platz 4 gilt es zu knacken und das könnte durchaus gelingen, denn die zweite "Sensation" der neuen Bushido-Single ist der Titel selber. "Für immer jung" zitiert nämlich ordentlich und wiedererkennbar den 80er jahre-Hit von Alphaville "Forever Young". Im Original 1984 bis Platz 4 geklettert, wurde der Titel bereits unzählige Male gecovert, am erfolgreichsten vom deutschen Technodance-Projekt Interactive, welches Anfang 1995 in Deutschland bis auf die 7 kam und sogar in Großbritannien den Sprung unter die Top 40 schaffte. 2002 gabs dann nochmal ein Remake, auch das mit ordentlichen Verkaufszahlen und nun sind also wieder ein paar Jahre ins Land gegangen, Weihnachten steht vor der Tür, Balladen-Schmonzetten stehen gut im Kurs und Bushido macht sich Gedanken übers Älterwerden. Natürlich sind da keine neuen Erkenntnisse zu erwarten, halt die bekannten Allgemeinplätze. Aber wer will schon immer nur zum Nachdenken animiert werden? 6 Mio Abrufe bei MySpace, 2 Mio bei Youtube, Einstieg in die Charts vor Verkaufsbeginn, Clinch mit VIVA und MTV ... da erübrigt sich jeder Kommentar.
So wie wir in nächster Zeit wahrscheinlich wieder ein Auge und Ohr auf Bushido + Gott haben werden, so können wir bereits in dieser Woche vermelden, dass die Jungs von Guns n' Roses wie erwartet ordentlich an Tempo zulegen. Von der 90 in der letzten Woche (als ihre Single lediglich eine halbe Woche im Geschäft war) auf die 38 springt "Chinese Democracy". Auf der Homepage der Band wird auch ein MySpace-Streaming-Rekord vermeldet. Im Schnitt sollen 25 HörerInnen pro Sekunde den Titel abgerufen haben. Da steht zu vermuten, dass auch eine ganze Menge an Leuten bei den bekannten Download-Shops eingekauft haben, denn in echt gibt es nach wie vor lediglich die Trendsingle mit nur einem Titel. Insgesamt ist diese Woche überhaupt deutlich zu merken, dass der Online-Markt an Bedeutung gewinnt.
Statistisch gesehen müssen Axl Rose und Freunde allerdings noch ein wenig mehr drauf legen. "Chinese Democracy" ist mit Platz 38 bislang noch der schlechtplatzierteste Titel der Band in den deutschen Charts. Lediglich "Patience" machte im September 1989 auf eben dieser Position halt, war aber insgesamt 13 Wochen lang notiert.
Mash-Ups sind nach wie vor sehr beliebt wie uns der Neuzugang auf der 51 zeigt. Da kommt das Debut des Dance-Projekts SASH! aus dem Jahr 1997 "Encore Une Fois" (damals Platz 16) neu in die Verkaufsliste, diesmal allerdings angefüllt mit der Gesangsspur von "Raindrops", einem Track des englischen Projektes Stunt und erschienen 2005 auf Data Records. Folgerichtig heißt die Neuveröffentlichung "Raindrops (Encore Une Fois)". In Großbritannien hats für das Stück bis in die Top 10 gelangt, ich finde, dass der Originaltrack von SASH! durch den Gesang eher an Kraft verliert und austauschbarer wirkt. Immerhin noch eine schöne Erinnerung an ein Projekt, dass seit mehr als 5 Jahren in der Versenkung verschwunden war und eigentlich schon begraben.
Estelle steigt mit ihrem dritten Titel "Come Over" auf der 62 ein. An ihrer Seite hat sie für diesmal Sean Paul, in 2008 das zweite mal in der Liste vertreten. Entspannter Raggae.
Eine absolut beeindruckende Stimme gibt es auf der 64 zu hören. Sie gehört dem Grafen, wie sich der letzte Verbliebene der Band Unheilig nennt. "An Deiner Seite" ist das Chartdebut des 1999 zusammen mit Jose Alvarez-Brill (aktuell Peter Heppner produzierend) gegründeten Projektes. Düster und stark.
Im Jahr 2008 war Jimi Blue ziemlich präsent. Mit einer fünften Single namens "Best Damn Life" gehts ins Weihnachtsgeschäft. Start auf der 67, während "Key To The City" von der 70 auf die 84 fällt.
Nach ihren bisher größten kommerziellen Erfolgen, den zwei Top 10-Singles aus dem "Viva La Vida"-Album charten Coldplay auf der 77 mit Titel Nr.3. Allerdings auch dies in der Digitalvariante. "Lost!" ist zwar auf genanntem Album enthalten und am 21.11. erschien auch die EP "Prospekts March" auf der "Lost!" noch drauf ist. Aber den Titel solo gibt es derzeit nur als Download-Variante.
Die 79 sieht die hessische Mädchenband Fräulein Wunder mit ihrer zweiten Single "Mein Herz ist Gift für dich". Ohne VIVA-Serie geht's etwas langsamer voran.
Auf der 81 erscheint Blutengel mal wieder. "Dancing In The Light" gibt es in zwei Varianten: als Forsaken- und als Solitary-Edition.
Rania ist die dritte Teilnehmerin der letzten DSDS-Staffel, die ihr Chartdebüt 2008 gibt. "Crying Undercover" steigt ein auf der 86.
Jens O.(phälders) und Jens Kindervater aka Michael Mind sind seit einigen Jahren auch unter dem Pseudonym The Real Booty Babes in der Clubszene unterwegs. Erfolge feiern sie vor allem mit Schranz-Versionen bekannter Hits. In diesem Jahr waren sie bereits mit einer Variante von "Apologize" notiert. Auf der 98 stehen sie in dieser Woche neu mit "I Kissed A Girl" - auch das als reiner Download-Titel.
TV-Show-Effekte wie gewohnt: Popstars-Kandidatinnen Diyana, Jill und Katharina singen in der Folge am 13.11. "Listen" und das Original von Beyoncé steigt auf der 63 wieder ein. Wird aber auch schnell wieder draußen sein.
Ähnlich ergehts wohl auch Westlife mit "You raise Me Up", die auf der 71 wieder auftauchen, nachdem Asawari Jacob am 15.11. seinen Auftritt mit dem Titel bei RTL "Supertalent"-Show hatte.
Auf der 99 entern Evanescence mit einem ihrer größten Hits "My Immortal" nochmal die Charts. Da weiß ich aber jetzt keine Erklärung, wodurch das verursacht wurde.
Für einen Neueinsteiger hab ich hier am Ende noch extra fünf Zeilen frei gehalten.
Es ist die letzte Woche im November oder auch der 1. Advent und auf der 73 erscheint, wie immer an diesem Datum, der Weihnachts-Pop-Hit schlechthin: "Last Christmas" von Wham! Bei seinem letzten Auftritt zum Jahreswechsel 07/08 hat der Titel mit Platz 4 seine beste Position überhaupt erreicht. Ein kleiner Rekord: in der 72. Woche und 23 Jahre nach dem Ersteintritt. Ob's in diesem Jahr nochmal höher geht? Position 73 als Start in die Saison ist im Vergleich nicht wahnsinnig überzeugend. Eventuell hat jetzt auch schon jedeR seine/ihre Version auf PC, Silberling oder sonst einer Form in der Sammlung.
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Charts vom 3. Oktober 2008
Keine Neuheiten in den Top 10, aber doch einige bemerkenswerte Bewegungen.
Zunächst: Katy Perry sitzt mit "I Kissed A Girl" eine fünfte Woche fest an der Spitze. Es ist der vierte Titel in diesem Jahr, der mindestens 5 Wochen ganz oben steht, aber der erste, der dafür 6 Wochen brauchte. Dass ein Nr.1-Hit mal kurz Platz macht für einen anderen Shooter und dann zurückkehrt, ist in Deutschland nicht so selten. Im Juli 2007 erlebten Mark Medlock & Dieter Bohlen dieses Schicksal mit den Monrose. Und Ende 2006 räumten Silbermond für die Comeback-Single von Take That für eine Woche den Thron.
Nochmal einen Platz nach oben und damit in die Vizeposition schiebt sich Amy Macdonald mit "This Is The Life". Am Montag, 30. Sept., gabs dann auch Gold für die Single. 122.000 mal aus dem Netz geladen und 40.000 mal als CD verkauft, so der aktuelle Stand. Wahrscheinlich bleibt uns der Song noch eine Weile in der Spitzengruppe erhalten. Dass er die 1 am Ende noch erobert, wage ich an dieser Stelle zu bezweifeln.
Auf jeden Fall ist diese Woche für Amy Macdonald insgesamt sehr positiv verlaufen. Ihr erster Hit "Mr Rock & Roll" macht nochmal zwei Plätze gut und sitzt bequem auf der 34, und ihr Album "This Is The Life" steht in den Albumcharts nach einer kurzen Verschnaufpause wieder auf dem bisherigen HIgh Platz 3.
Auf der 5 entert ein wahrer Spätzünder die Top 5. The Guru Josh Project klettert mit "infinity 2008" in der 14. Woche nochmal ganze vier Plätze nach oben und befindet sich damit nach 18,5 Jahren wieder am oberen Ende der deutschen Charts. Das Original mit dem nachgestellten "1990's: Time For The Guru" war damals allerdings wesentlich schneller. Bereits in der vierten Woche gings unter die ersten 5 und die Höchstplatzierung auf der 2 war in der achten Woche erreicht. Insgesamt war der Titel 26 Wochen notiert. Zumindest dies wird die Neufassung wohl mit Sicherheit toppen.
Der höchste Top 20-Zugang kommt von der 21 und ist eine alte Bekannte. Duffy hat nun mit "Warwick Avenue" einen ganz passablen Nachfolger zu ihrer Nr.1 vom April diesen Jahres. "Mercy" rutscht in dieser Woche übrigens leicht von der 27 auf die 31. "Warwick Avenue" hielt sich eine ganze Weile im Schatten des Megasellers auf. 6 Wochen war es am unteren Ende der Top 20 notiert, davon 3 x auf der 18, bevor sie letzte Woche kurz hinausschlidderte. Was nun genau diesen neuerlichen Schub ausgelöst hat, ist für mich nicht so einfach erklärbar. Die Nominierung für MTV Europe Music Awards in 3 Kategorien erfolgte erst am vergangenen Montag, also außerhalb des Auswertungszeitraums.
Der höchste Neuzugang diese Woche findet sich auf der 13. Jimi Blue kündigt mit "Key To The City" sein zweites Album an. Er selber bezeichnet seinen Stil eine Mischung aus HipHop, Pop und Dance. Mit dem vorliegenden Track ist ihm genau das besser gelungen als je zuvor. Ich gebe zu, dass ich mit den Stücken von seinem Debüt-Album "Mission Blue" recht wenig anfangen konnte. "Key To The City" hat für mich dagegen genau das richtige Flair eines unbeschwerten Popsongs. Deutsche Produktionen werden ja häufiger etwas schräg angesehen, wenn sie zu sehr mit Eingängigkeit dealen, in Amerika oder auch England passiert das dagegen andauernd. Und diese Produktionen dürfen dann auch hier Erfolg haben ...
Bisher waren die Titel von Jimi Blue immer auf ihrer Höchstposition eingestiegen. Es wäre schade, wenn es dieser nicht noch ein, zwei oder drei Plätze höher schaffen würde. Bislang ist es Jimi Blues dritter Top 20-Hit und das allererstemal, dass er den höchsten Neuzugang in Deutschland stellt.
Auf der 16 wird es gewollt kindisch. Mit "Häschenparty" kehrt Jamba-Kuschelhase Schnuffel ein drittes Mal in die deutschen Charts zurück. Da es nach dem 8-Wochen-Nr.1-Hit "Kuschel Song" mit "Ich hab' dich lieb" nicht mal mehr ganz bis in die Top 20 gereicht hat (übrigens just in dieser Woche nach 11 Wochen nicht mehr in den Charts), wollte man im Hause Jamba offensichtlich ganz sicher gehen und stellte dem Schnuffel-Hasen einen Schlagersänger zur Seite. Mit dem selbsternannten Discofox-König Michael Wendler wird das Kinderliedchen nochmal ordentlich aufgepeppt mit fettem Mallorca-Beat und entsprechend schlüpfrig-einfältigem Text. Michael Wendler profitiert von dem Deal ebenfalls gehörig, denn mit "Häschenparty" kann er seinen ersten Top 20-Hit verbuchen. Bisher stoppte er jeweils kurz davor. Mit "Sie liebt den DJ" gings vor einem Jahr bis zur 27, und mit "Nina" erreichte er im Frühjahr die 24. Auch er hat in dieser Woche mit seinem letzten Lied "Echolot" die deutschen Charts gerade verlassen. Mit der "Häschenparty" kündigt sich schon recht früh die kommende Karnevals-Saison an. Es ist anzunehmen, dass uns Hase und Micha für die nächste Zeit begleiten. Und Jamba hat schon mal das kommende Schnuffel-Weihnachtsalbum angekündigt.
Ganz knapp an ihrem zweiten Top 20-Hit vorbei schrammt die Norwegerin Maria Mena. "All This Time (Pick-Me-Up Song)" schafft es in der Debut-Woche auf die 21. Das ist natürlich nicht unbedingt ein Grund für Traurigkeit. Bei "Just Hold Me", ihrem bislang größtem Hit hat es auch erstmal 5 Wochen gedauert, bis es in die Top 20 und schließlich in der 10. Woche auf Höchstposition 14 gelangte. Und ich gehe davon aus, dass das neue, verträumte Liedchen mit Lalala-Passagen noch eine ganze Menge von Freunden finden wird. Momentan ist die Vorabauskopplung zum Album "Cause and Effect" Maria Menas zweitbestplatzierter Titel in den deutschen Charts.
Etwas weiter unten fällt ein Titel auf, der sich diese Woche gegen Trend um 12 Plätze nach oben schiebt. "Trauriges Mädchen", die EP des Berliners Sven van Thom erreicht mit Platz 28 einen neuen Bestwert. Bekannt ist der Titel vor allem durch seinen Einsatz innerhalb eines Trailers von Pro7.
Das Fernsehen ist auch für die nächsten Neuzugänge verantwortlich. Am 19. September flimmerte auf dem Disney-Chanel "Camp Rock" als Deutschland-Premiere über die Bildschirme. Teenies und Freunde wurden durch massive Plakataktionen schon einige Zeit vorher in Aufregung versetzt. Auf der 35 und 36 sind nun die konkreten Ergebnisse zu bestaunen. Da landen auf der höheren Position die Jonas Brothers mit "Burnin' Up", ein Track, der nicht in "Camp Rock" vorkommt, aber zielsicher zum Filmstart veröffentlicht wurde und nach "S.O.S." im Juli diesen Jahres das zweite Gastspiel der Jonas Brothers in den deutschen Charts ist. Und auf der 36 stehen neu Demi Lovato und Joe Jonas (zweiter von den Jonas Brothers), in "Camp Rock" das Traumpaar Mitchie und Shane. "This Is Me" stammt aus dem Original Soundtrack zum Film und ist nur als Online-Single erhältlich. Dort wird es aber als Solo-Track von Demi Lovato geführt.
Es ist anzunehmen, dass beide Tracks sich nicht weiter noch oben bewegen und wohl in Kürze aus den Charts wieder verschwinden.
Der letzte wirkliche Neuzugang in den Top 50 geht an Alicia Keys. Mit "Superwoman" ist der 12. Titel der Amerikanerin in den Charts und der dritte aus ihrem Album "As I Am", welches uns vor allem den Überflieger "No One" Ende 2007 beschert hat. Das gefühlvolle "Superwoman" zeigt uns Alicia Keys genau so, wie wir sie uns vorstellen und deshalb hat der Titel eine Menge Potenzial und könnte sich noch eine ganze Weile in unseren Ohren tummeln. Spannend wirds allerdings schon in Kürze, denn der Titelsong zum neuen James-Bond-Film "A Quentum Of Solace" ist ein Duett zwischen Jack White von den White Stripes und Alicia Keys. Da klingt sie doch schon sehr anders und spannend und die Meinungen gehen ziemlich weit auseinander. Bereits jetzt ist "Another Way To Die" als Download zu haben, in Großbritannien gings auch schon in die Top 30, ab sofort (3. Oktober) gibt es auch die CD-Version zu kaufen.
Ursprünglich war als Interpretin für den neuen Bond-Song Amy Winehouse vorgesehen, aber diese lieferte den Titel nicht ab und kann somit lediglich mit bekanntem Material präsent sein. Das gelingt ihr allerdings ganz gut. "Valerie" in Zusammenarbeit mit Mark Ronson geht in dieser Woche von der 39 auf die 47, nunmehr die 40. Woche in Folge in den Charts präsent.
In der unteren Hälfte der Charts wirkt sich besonders die Veröffentlichung der CD "Wettsingen in Schwetzingen" als Unplugged-Session der Söhne Mannheims und Xavier Naidoos aus. Während die aktuelle reguläre Single "Das hat die Welt noch nicht gesehn" leicht von der 6 auf die 8 rutscht, steigen auf 72, 76, 78, 82 und 92 alle möglichen älteren Hits wieder ein. Interessant ist, dass diese Titel in einigen Listen als Neuzugänge, in anderen als Wiedereinsteiger oder auch bunt gemischt durcheinander geführt werden. Online sind die Titel sowohl in der Studio- wie auch in der Unplugged Live-Version verfügbar. Bei i-Tunes sind die neuen Varianten allerdings die wesentlich häufiger abgerufenen. In der Zählung allerdings werden die verschiedenen Versionen zusammen gezählt. Charttechnisch keine ganz einfache Variante, denn es gab auch Zeiten, in denen wurden Original- und Live-Versionen streng als verschiedene Titel gelistet, was im Endeffekt für die Statistik ein Mehr an platzierten Titel pro KünstlerIn bedeutete. Aber natürlich sind das vor allem Mikro-Details für Ultra-Chart-Fans. Die Mehrheit wird wahrscheinlich nur interessieren, dass "Ich kenne nichts" bzw. "Geh davon aus" offensichtlich die beliebtesten Titel des Wettsingens sind, welches sich in den Albumcharts von nichts auf die Position 1 katapultierte.
Zunächst: Katy Perry sitzt mit "I Kissed A Girl" eine fünfte Woche fest an der Spitze. Es ist der vierte Titel in diesem Jahr, der mindestens 5 Wochen ganz oben steht, aber der erste, der dafür 6 Wochen brauchte. Dass ein Nr.1-Hit mal kurz Platz macht für einen anderen Shooter und dann zurückkehrt, ist in Deutschland nicht so selten. Im Juli 2007 erlebten Mark Medlock & Dieter Bohlen dieses Schicksal mit den Monrose. Und Ende 2006 räumten Silbermond für die Comeback-Single von Take That für eine Woche den Thron.
Nochmal einen Platz nach oben und damit in die Vizeposition schiebt sich Amy Macdonald mit "This Is The Life". Am Montag, 30. Sept., gabs dann auch Gold für die Single. 122.000 mal aus dem Netz geladen und 40.000 mal als CD verkauft, so der aktuelle Stand. Wahrscheinlich bleibt uns der Song noch eine Weile in der Spitzengruppe erhalten. Dass er die 1 am Ende noch erobert, wage ich an dieser Stelle zu bezweifeln.
Auf jeden Fall ist diese Woche für Amy Macdonald insgesamt sehr positiv verlaufen. Ihr erster Hit "Mr Rock & Roll" macht nochmal zwei Plätze gut und sitzt bequem auf der 34, und ihr Album "This Is The Life" steht in den Albumcharts nach einer kurzen Verschnaufpause wieder auf dem bisherigen HIgh Platz 3.
Auf der 5 entert ein wahrer Spätzünder die Top 5. The Guru Josh Project klettert mit "infinity 2008" in der 14. Woche nochmal ganze vier Plätze nach oben und befindet sich damit nach 18,5 Jahren wieder am oberen Ende der deutschen Charts. Das Original mit dem nachgestellten "1990's: Time For The Guru" war damals allerdings wesentlich schneller. Bereits in der vierten Woche gings unter die ersten 5 und die Höchstplatzierung auf der 2 war in der achten Woche erreicht. Insgesamt war der Titel 26 Wochen notiert. Zumindest dies wird die Neufassung wohl mit Sicherheit toppen.
Der höchste Top 20-Zugang kommt von der 21 und ist eine alte Bekannte. Duffy hat nun mit "Warwick Avenue" einen ganz passablen Nachfolger zu ihrer Nr.1 vom April diesen Jahres. "Mercy" rutscht in dieser Woche übrigens leicht von der 27 auf die 31. "Warwick Avenue" hielt sich eine ganze Weile im Schatten des Megasellers auf. 6 Wochen war es am unteren Ende der Top 20 notiert, davon 3 x auf der 18, bevor sie letzte Woche kurz hinausschlidderte. Was nun genau diesen neuerlichen Schub ausgelöst hat, ist für mich nicht so einfach erklärbar. Die Nominierung für MTV Europe Music Awards in 3 Kategorien erfolgte erst am vergangenen Montag, also außerhalb des Auswertungszeitraums.
Der höchste Neuzugang diese Woche findet sich auf der 13. Jimi Blue kündigt mit "Key To The City" sein zweites Album an. Er selber bezeichnet seinen Stil eine Mischung aus HipHop, Pop und Dance. Mit dem vorliegenden Track ist ihm genau das besser gelungen als je zuvor. Ich gebe zu, dass ich mit den Stücken von seinem Debüt-Album "Mission Blue" recht wenig anfangen konnte. "Key To The City" hat für mich dagegen genau das richtige Flair eines unbeschwerten Popsongs. Deutsche Produktionen werden ja häufiger etwas schräg angesehen, wenn sie zu sehr mit Eingängigkeit dealen, in Amerika oder auch England passiert das dagegen andauernd. Und diese Produktionen dürfen dann auch hier Erfolg haben ...
Bisher waren die Titel von Jimi Blue immer auf ihrer Höchstposition eingestiegen. Es wäre schade, wenn es dieser nicht noch ein, zwei oder drei Plätze höher schaffen würde. Bislang ist es Jimi Blues dritter Top 20-Hit und das allererstemal, dass er den höchsten Neuzugang in Deutschland stellt.
Auf der 16 wird es gewollt kindisch. Mit "Häschenparty" kehrt Jamba-Kuschelhase Schnuffel ein drittes Mal in die deutschen Charts zurück. Da es nach dem 8-Wochen-Nr.1-Hit "Kuschel Song" mit "Ich hab' dich lieb" nicht mal mehr ganz bis in die Top 20 gereicht hat (übrigens just in dieser Woche nach 11 Wochen nicht mehr in den Charts), wollte man im Hause Jamba offensichtlich ganz sicher gehen und stellte dem Schnuffel-Hasen einen Schlagersänger zur Seite. Mit dem selbsternannten Discofox-König Michael Wendler wird das Kinderliedchen nochmal ordentlich aufgepeppt mit fettem Mallorca-Beat und entsprechend schlüpfrig-einfältigem Text. Michael Wendler profitiert von dem Deal ebenfalls gehörig, denn mit "Häschenparty" kann er seinen ersten Top 20-Hit verbuchen. Bisher stoppte er jeweils kurz davor. Mit "Sie liebt den DJ" gings vor einem Jahr bis zur 27, und mit "Nina" erreichte er im Frühjahr die 24. Auch er hat in dieser Woche mit seinem letzten Lied "Echolot" die deutschen Charts gerade verlassen. Mit der "Häschenparty" kündigt sich schon recht früh die kommende Karnevals-Saison an. Es ist anzunehmen, dass uns Hase und Micha für die nächste Zeit begleiten. Und Jamba hat schon mal das kommende Schnuffel-Weihnachtsalbum angekündigt.
Ganz knapp an ihrem zweiten Top 20-Hit vorbei schrammt die Norwegerin Maria Mena. "All This Time (Pick-Me-Up Song)" schafft es in der Debut-Woche auf die 21. Das ist natürlich nicht unbedingt ein Grund für Traurigkeit. Bei "Just Hold Me", ihrem bislang größtem Hit hat es auch erstmal 5 Wochen gedauert, bis es in die Top 20 und schließlich in der 10. Woche auf Höchstposition 14 gelangte. Und ich gehe davon aus, dass das neue, verträumte Liedchen mit Lalala-Passagen noch eine ganze Menge von Freunden finden wird. Momentan ist die Vorabauskopplung zum Album "Cause and Effect" Maria Menas zweitbestplatzierter Titel in den deutschen Charts.
Etwas weiter unten fällt ein Titel auf, der sich diese Woche gegen Trend um 12 Plätze nach oben schiebt. "Trauriges Mädchen", die EP des Berliners Sven van Thom erreicht mit Platz 28 einen neuen Bestwert. Bekannt ist der Titel vor allem durch seinen Einsatz innerhalb eines Trailers von Pro7.
Das Fernsehen ist auch für die nächsten Neuzugänge verantwortlich. Am 19. September flimmerte auf dem Disney-Chanel "Camp Rock" als Deutschland-Premiere über die Bildschirme. Teenies und Freunde wurden durch massive Plakataktionen schon einige Zeit vorher in Aufregung versetzt. Auf der 35 und 36 sind nun die konkreten Ergebnisse zu bestaunen. Da landen auf der höheren Position die Jonas Brothers mit "Burnin' Up", ein Track, der nicht in "Camp Rock" vorkommt, aber zielsicher zum Filmstart veröffentlicht wurde und nach "S.O.S." im Juli diesen Jahres das zweite Gastspiel der Jonas Brothers in den deutschen Charts ist. Und auf der 36 stehen neu Demi Lovato und Joe Jonas (zweiter von den Jonas Brothers), in "Camp Rock" das Traumpaar Mitchie und Shane. "This Is Me" stammt aus dem Original Soundtrack zum Film und ist nur als Online-Single erhältlich. Dort wird es aber als Solo-Track von Demi Lovato geführt.
Es ist anzunehmen, dass beide Tracks sich nicht weiter noch oben bewegen und wohl in Kürze aus den Charts wieder verschwinden.
Der letzte wirkliche Neuzugang in den Top 50 geht an Alicia Keys. Mit "Superwoman" ist der 12. Titel der Amerikanerin in den Charts und der dritte aus ihrem Album "As I Am", welches uns vor allem den Überflieger "No One" Ende 2007 beschert hat. Das gefühlvolle "Superwoman" zeigt uns Alicia Keys genau so, wie wir sie uns vorstellen und deshalb hat der Titel eine Menge Potenzial und könnte sich noch eine ganze Weile in unseren Ohren tummeln. Spannend wirds allerdings schon in Kürze, denn der Titelsong zum neuen James-Bond-Film "A Quentum Of Solace" ist ein Duett zwischen Jack White von den White Stripes und Alicia Keys. Da klingt sie doch schon sehr anders und spannend und die Meinungen gehen ziemlich weit auseinander. Bereits jetzt ist "Another Way To Die" als Download zu haben, in Großbritannien gings auch schon in die Top 30, ab sofort (3. Oktober) gibt es auch die CD-Version zu kaufen.
Ursprünglich war als Interpretin für den neuen Bond-Song Amy Winehouse vorgesehen, aber diese lieferte den Titel nicht ab und kann somit lediglich mit bekanntem Material präsent sein. Das gelingt ihr allerdings ganz gut. "Valerie" in Zusammenarbeit mit Mark Ronson geht in dieser Woche von der 39 auf die 47, nunmehr die 40. Woche in Folge in den Charts präsent.
In der unteren Hälfte der Charts wirkt sich besonders die Veröffentlichung der CD "Wettsingen in Schwetzingen" als Unplugged-Session der Söhne Mannheims und Xavier Naidoos aus. Während die aktuelle reguläre Single "Das hat die Welt noch nicht gesehn" leicht von der 6 auf die 8 rutscht, steigen auf 72, 76, 78, 82 und 92 alle möglichen älteren Hits wieder ein. Interessant ist, dass diese Titel in einigen Listen als Neuzugänge, in anderen als Wiedereinsteiger oder auch bunt gemischt durcheinander geführt werden. Online sind die Titel sowohl in der Studio- wie auch in der Unplugged Live-Version verfügbar. Bei i-Tunes sind die neuen Varianten allerdings die wesentlich häufiger abgerufenen. In der Zählung allerdings werden die verschiedenen Versionen zusammen gezählt. Charttechnisch keine ganz einfache Variante, denn es gab auch Zeiten, in denen wurden Original- und Live-Versionen streng als verschiedene Titel gelistet, was im Endeffekt für die Statistik ein Mehr an platzierten Titel pro KünstlerIn bedeutete. Aber natürlich sind das vor allem Mikro-Details für Ultra-Chart-Fans. Die Mehrheit wird wahrscheinlich nur interessieren, dass "Ich kenne nichts" bzw. "Geh davon aus" offensichtlich die beliebtesten Titel des Wettsingens sind, welches sich in den Albumcharts von nichts auf die Position 1 katapultierte.
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