Nach der ziemlich aufregenden letzten Ausgabe, legen die Charts in dieser Woche eine kurze Pause ein. Der höchste Neuzugang steht auf Position 17 und die ersten 4 bleiben auf ihren Positionen. James Morrison featuring Nelly Furtado stehen also mit Broken Strings eine zweite Woche ganz oben an der Spitze. Wesentlich Neues gibt es zu den beiden nicht zu berichten. Sie stehen nicht nur in der Verkaufsliste ganz oben, sondern auch in den Airplay-Charts. Vielleicht dieses Bonmot am Rande: Immer wenn ich das Lied höre, gibt es im zweiten Drittel eine Stelle, kurz vor dem Refrain, da habe ich jedesmal das Gefühl jetzt müsste das High School Musical-Traumpaar Zac Efron & Vanessa Hudgens oder auch Troy & Gabriella mit Breaking Free einsetzen. Offensichtlich hat Broken Strings zwei bis vier Noten mit dem Teenie-Duett gemeinsam. Geht ja auch in beiden Titeln um Brüche .... Vielleicht gibt’s ja auch bald einen entsprechenden Mashup. Da würd ich mich ja sehr freuen.
Nach einer winzigen Pause kehren The Killers von der 7 wieder zurück in die Top 5, nämlich genau auf die 5. Und das ist dann auch schon die 11 Woche unter den ersten 10. In Amerika geht gerade die neueste Single Spaceman in die Charts – in Deutschland noch kein Anzeichen für einen Release. Aber ab 27. Februar ist unter dem Titel The Lowdown eine Doppel-CD mit gesprochener Biographie der Band sowie seltenen Interviews erhältlich. Nun ja, ich denke, in der Verkaufsliste wird das weniger eine Rolle spielen.
In die Top 10 kehrt ebenfalls nach kurzer Unterbrechung zurück Kevin Rudolf featuring Lil Wayne mit Let It Rock. Und das waren sie, die bestverkauften Zehn in Deutschland diese Woche.
Bereits erwähnt hatte ich es, der höchste Neuzugang befindet sich auf der 17 und geht an Lily Allen und ihre Single The Fear. Es ist der zweite Titel der Sängerin, der sich in Deutschland platzieren kann. Ihr Debüt gab sie 2006 mit Smile, welches zwar irgendwie ständig zu hören war, aber es trotzdem in der Verkaufsauswertung nur bis zur 67 schaffte. In ihrer englischen Heimat feiert sie mit The Fear bereits ihren zweiten Nr.1-Hit. Hierzulande reicht es für die erste Platzierung unter den ersten 20.
Wer The Fear noch absolut nicht kennt, sollte sich auf unbeschwerten Pop gefasst machen. Gute Laune-Musik für den Tagegebrauch.
Gleich einen Platz drunter steigt die Kombination des Jahres oder vielleicht sogar des Jahrzehnts ein: Sidos Hands On Scooter mit Beweg dein Arsch. Das Original Move Your Ass! war 1995 Scooters zweiter großer Hit in Deutschland. Alle Welt war der Meinung, dass nach Hyper Hyper nichts mehr kommen würde, und dann war Move Your Ass! plötzlich Platz 3. Sogar in Großbritannien konnte sich Move Your Ass! als erster Scooter-Titel platzieren. Bis zur 23 ging es damals, sieben Jahre später folgte mit The Logical Song sogar noch eine passable Nr.2. Auch heute noch ist Scooter im Königreich der einzige Act, der es mit schöner Regelmäßigkeit zu Chartplatzierungen innerhalb der Top 40 bringt. Es wurde also Zeit, die nicht unbedingt überall geliebte, aber derzeit international wohl erfolgreichste Band mit einem Remix-Sampler zu ehren. Sehr interessant liest sich das Tracklisting der gerade erschienenen Longplay-Version von Hands On Scooter. Da stehen solche Namen wie Andreas Dorau, die Bloodhound Gang oder auch Jan Delay, Knorkator und Modeselektor. Könnte ein Klassiker werden.
Die ausgekoppelte Version von Sido nennt auf dem CD-Cover als Beteiligte auch Kitty Kat & Tony D.. Tony D. hatte vor etwa eineinhalb Jahren mit Totalschaden seinen Charteinstand. Dies ist also sein zweites Auftauchen in der Liste. Sido hat mit Beweg dein Arsch seinen 15. Hit in Deutschland. In der kommenden Woche könnte auch „nein“ einen kleinen Sprung machen. Bisher hat es 6 Wochen als rein digitaler Track in der unteren Hälfte der Charts zugebracht, in dieser Woche auf der 82. Ab sofort ist aber Sido u. Doreen auch als echte CD-Single zu haben. Offensichtlich will Sido auch in diesem Jahr zu den Künstlern mit den meisten Titeln in den Charts gehören. Im Moment sind es 4 Titel, nur Rihanna ist mit 5 derzeit besser.
Zu den Aufsteigern in dieser Woche gehört wieder einmal Maria Mena. Die Norwegerin geht mit All This Time (Pick-Me-Up Song) von der 26 nochmal auf die 20 und mit ihrem Klassiker Just Hold Me von der 71 auf die 63. Am 30. Januar erschien gerade eine neue CD-Single-Variante mit genau diesen beiden Titeln drauf. Gezählt werden die Verkäufe für All This Time (Pick-Me-Up Song), weil dieser als Haupttitel gelistet wird. Mindestens eine Woche in den Top 20 scheint gesichert, eventuell sogar eine neue Bestplatzierung. Platz 15 steht derzeit für diesen Titel, für Just Hold Me wurde schon Platz 14 notiert.
Ebenfalls aufsteigend Coldplay mit Viva La Vida. Nach ihrem Auftritt bei Wetten dass? am 24. Januar geht es im Verkauf noch mal tüchtig nach oben: von der 39 auf die 21, und das in der 27. Chartwoche.
In der letzten Woche waren es Franz Ferdinand, in dieser Woche kommen Oasis als BritPop-Act neu in die Charts. Auch hier bleibt lediglich festzustellen: BritPop ist was für die Album-Käufer. Singletechnisch und in Sachen Einzelhits reicht es nicht. Platz 62 für die Ballade I’m Outta Time, die zweite Auskopplung aus dem Dig Out Your Soul-Album und insgesamt Singlehit Nr. 17 in Deutschland.
Letzter Neuzugang auf der 92: R. Kelly und I Believe – der Song zum Sieg von Barrack Obama und anlässlich der Inauguration am 20. Januar auch bewegend in Deutschland. In den USA ist der Titel als kostenloser Download zu haben, weshalb er auch in keiner Liste auftaucht. In Deutschland ist das offensichtlich anders. Und damit gibt es für R. Kelly den 27. Charthit hierzulande.
Ganz am Ende der Liste gibt es wie immer ein paar Rückkehrer. In dieser Woche sind das:
Estelle feat. Kanye West mit American Boy auf der 97 in der 19. Chartwoche.
Auf der 98 steht erneut Stefanie Heinzmann mit ihrem ersten Hit My Man Is A Mean man, mittlerweile das 30. mal notiert.
Die 99 gehört dem Projekt R.I.O., welches mit When The Sun Comes Down locker auf der 96 still steht. Drei Plätze tiefer geht das Debüt vom Sommer Shine On nach dreimonatiger Zwangspause in seiner 19. Woche wieder rein. Scheint damit auch ein Klassiker der Szene zu sein.
Schließlich stehen auch die Monrose mit ihrer letzten Single Why Not Us auf der 100 wieder in den Charts. Ihre faktisch am wenigsten erfolgreiche Veröffentlichung krebst derzeit eine achte Chartwoche zusammen.
Showing posts with label Kevin Rudolf. Show all posts
Showing posts with label Kevin Rudolf. Show all posts
23. Januar 2009
Jetzt nehmen die Charts also langsam Fahrt auf. Endlich! - Drei Neueinsteiger in den Top 10. Aber die beiden Spitzentitel stehen nach wie vor fest wie Felsen in der Brandung. Eine achte Woche heißt das Spitzenduo Katy Perry / Polarkreis 18. Katy Perry steht mit Hot N Cold nun in einer Reihe mit Kid Rock, der im Juli/August letzten Jahres mit All Summer Long als letzter Titel acht Wochen an der Spitze aushielt. Jetzt ist also die Frage, ob Frau Perry noch genug Luft hat für weitere Wochen, denn dann kommt sie allmählich in Regionen, wo Chartgeschichte geschrieben wird. Neues gibt es von ihr nicht zu berichten. Auf ihrer Homepage und in der Presse geht es vor allem darum, ob Katy Perry nun Single ist oder nicht. Nun ja ...
Auf Platz 3 kracht es dann richtig. Mando Diao aus Schweden sind mit Dance With Somebody erstmals ganz ganz oben in den deutschen Charts notiert. Bislang hatte die 1999 gegründete Band drei Titel in die Liste bringen können. Am erfolgreichsten war dabei Long Before Rock 'n' Roll 2006, welches bis Position 53 schaffte. Der neue Titel Dance With Somebody ist die Vorabsingle zum Album Give Me Fire, welches für den 13. Februar angekündigt ist. Es ist nicht nur in Deutschland, der bisher erfolgreichste Titel. Besonders ist allerdings, dass die Schweden hierzulande sogar erfolgreicher sind als in ihrer Heimat, wo es momentan gerade für eine Position 10 reichte. Es sieht also so aus, als sei Mando Diao nun vom Geheimtipp zum wirklich populären Act avanciert. Allerdings muss man hier auch anfügen, dass Dance With Somebody der bei weitem eingängigste Titel der Band ist - eben ein richtiger Pop-Song, der es verdient ganz oben in den Listen zu stehen.
Direkt dahinter, auf Position 4 schickt eine der momentan erfolgreichsten Künstlerinnen ihre neue Single ins Rennen. Rihanna koppelt mit Rehab einen siebten Titel aus dem Good Girl Gone Bad-Album aus. Außer dem Duett mit Ne-Yo brachten es auch alle Singles mindestens bis zu Platz 6. Allein das ist schon ein Rekord. Auffällig ist, dass sich die reinen Solo-Singles von Rihanna deutlich besser verkaufen als ihre Duette. Solo hat sie mit Rehab ihren fünften Top 10-Titel in Folge vorzuweisen.
Rehab ist wieder eine Ballade, produziert von Timbaland. Es ist Timbalands erste Zusammenarbeit mit Rihanna und wie ein Schatten darf auch Best Friend Justin Timberlake nicht fehlen. Er spielt im Video eine enorm prominente Rolle und darf auch ein paar background-Vocals beisteuern.
Im Windschatten von Rehab schaffen es auch Take A Bow und Umbrella wieder in die Charts. Take A Bow steht in der 20. Woche auf der 96, das Duett mit Jay-Z platziert sich auf der 98 in seiner mittlerweile 40. Chartwoche. Außerdem stehen Live your Life mit T.I. auf der 13 und Disturbia noch auf der 31 in der Liste – Rihanna kann also fünf Titel in den Top 100 platzieren.
Der dritte Neuzugang in den Top 10 sitzt genau auf Position 10. Wochenlang wurde Kevin Rudolf featuring Lil Wayne mit der Single Let It Rock beworben und per Radioeinsatz in aller Ohren eingenistet. Nun zahlt sich die Mühe aus. Kevin Rudolfs Debüt schafft es weltweit auf Spitzenpositionen. Glücklicherweise erinnert sein Stil an andere durchaus erfolgreiche Rocker, ohne dass ich konkret sagen könnte, wem er nun eigentlich gleicht. Das spricht mal für ihn. Bedeutend deutlicher lässt sich allerdings seine Vergangenheit an der Seite von Timbaland heraushören, bei dem er schon einige Jahre lang in der einen oder anderen Produktion als Musiker auftauchte. Sein Album In The City lässt er aber schlauerweise von Ill Factor produzieren bzw. hält selbst alle Fäden in der Hand.
Ob für die Single Let It Rock tatsächlich die Kollaboration mit Lil Wayne notwendig war ... wer will das entscheiden. Ich habe den Eindruck, Kevin Rudolf hätte den Titel auch ganz gut alleine gerockt. Deshalb würde ich an dieser Stelle mal behaupten, Lil Wayne profitiert von dieser Zusammenabeit besonders. Nach fünf offiziellen Singles in den deutschen Charts, kann er hiermit seinen ersten Top 10-Ttel verbuchen. Bislang hatte er an der Seite von Destiny’s Child 2004 seine beste Platzierung mit Rang 11 erreicht.
Das Farin Urlaub Racing Team meldet sich mit Niemals auf der 28 zurück. Die zweite Auskopplung aus dem Album Die Wahrheit übers Lügen beginnt erstmal ungewohnt ruhig und sanft, bevor es dann doch noch an die Gitarren geht. Die letzte Single des Teams brachte es Ende Oktober bis auf die 26, also nur minimal höher. Nach vier Wochen war der Spaß vorbei und es ist anzunehmen, dass auch hier vor allem der harte Fankreis nach der CD greift und das ziemlich schnell, weshalb Niemals vermutlich ebenfalls in etwa einem Monat wieder aus der Liste verschwunden sein wird. Besser sieht es da für Lasse redn aus, welches Farin mit den Ärzten in dieser Woche die 62 beschert, und das in der 23. Woche-
insgesamt ist Niemals die 10. Solo-Single von Farin Urlaub, und die dritte mit dem Racing Team. Rechnet man die Titel, die er mit den Ärzten platzieren konnte dazu, kommt er mittlerweile auf 41 notierte Titel. Das ist genauso viel wie es die Beatles und die Pet Shop Boys schafften. Die nächste Band, die es zu schlagen gilt sind Depeche Mode, für die derzeit 42 Singles zählen.
Aufwärts geht es weiter für Lady Gaga featuring Colby O’Donis, nachdem Just Dance es in Großbritannien auf die Position 1 geschafft hat. In dieser Woche geht’s nochmal von der 43 auf die 34 – Platz 15 war bislang das höchste, was Madame Germanotta im Spätsommer in Deutschland erreichte. Anfang Dezember erschienen bereits diverse Remixe auf CD, die den Titel tatsächlich noch aufwerten können. Wahrscheinlich ist es momentan auch genau diese CD, welche die neuerlichen Verkäufe anführt. Bei iTunes zumindest steht die Originalversion nach an der Spitze der Beliebtheit.
Am unteren Ende der Charts landet Hape Kerkeling alias Uschi Blum. Sklavin der Liebe ist die Comeback-Single der Schlagerdiva aus dem Film Kein Pardon von 1993. In Ein Mann, ein Fjord darf die singende Dame also wieder auftreten und bereits vor Ausstrahlung (21. Januar 2009, ZDF) geht die Single mit Erfolg in den Verkauf. Platz 83 ist für Uschi Blum der Charteinstand. Hape Kerkeling hat dagegen schon diverse Erfolgstitel vorzuweisen, unter anderem als Horst Schlämmer und R.I.P. Uli.
Dave Darell hat dagegen mit Freeloader erst seinen zweiten Hit auf der Position 95 stehen. Allerdings verbirgt sich hinter dem Pseudonym Robin Brandes. Und der ist unter anderem als Rob Mayth, Active One und mit Pimp! Code unterwegs. Zumindest in Dance-Kreisen dürften diese Namen feste Begriffe sein. Freeloader steigt ein als reiner Download-Track.
Populärster unter den Wiedereinsteigern, die es auch in dieser Woche en masse gibt, ist Let Me Think About It von Ida Corr vs. Fedde le Grand. Der Titel war mit 40 Wochen der am längsten notierte des Jahres 2008, jetzt ist er nach dreimonatiger Zwangspause wieder dabei auf Rang 66. Das ist gar nicht so weit vom Platz 50 entfernt, ab welchem die Bereinigungsregel gilt. Es lässt sich also schlussfolgern, dass sich die Popularität des Titels in drei Monaten nur minimal verringert hat.
Am 12. Januar erschien mit F1 eine Zusammenstellung von Fedde le Grands frühen Produktionen als Digital-Release bei Flamingo recordings. Ida Corr tourt derweil durch Europa, immer noch auf Promotion-Tour für ihr Solo-Album One.
Ebenfalls nach drei Monaten wieder dabei sind Mark Ronson feat. Amy Winehouse mit Valerie. Ihr Titel konnte sich 2008 ganze 32 Wochen lang platzieren mit der höchsten Position auf der 3. Jetzt ist er wieder drin auf der 86.
Und auch Snow Patrol sind mit ihrem Klassiker Chasing Cars auf der 99 wieder dabei. Mittlerweile auch schon in der 50. Woche.
Auf Platz 3 kracht es dann richtig. Mando Diao aus Schweden sind mit Dance With Somebody erstmals ganz ganz oben in den deutschen Charts notiert. Bislang hatte die 1999 gegründete Band drei Titel in die Liste bringen können. Am erfolgreichsten war dabei Long Before Rock 'n' Roll 2006, welches bis Position 53 schaffte. Der neue Titel Dance With Somebody ist die Vorabsingle zum Album Give Me Fire, welches für den 13. Februar angekündigt ist. Es ist nicht nur in Deutschland, der bisher erfolgreichste Titel. Besonders ist allerdings, dass die Schweden hierzulande sogar erfolgreicher sind als in ihrer Heimat, wo es momentan gerade für eine Position 10 reichte. Es sieht also so aus, als sei Mando Diao nun vom Geheimtipp zum wirklich populären Act avanciert. Allerdings muss man hier auch anfügen, dass Dance With Somebody der bei weitem eingängigste Titel der Band ist - eben ein richtiger Pop-Song, der es verdient ganz oben in den Listen zu stehen.
Direkt dahinter, auf Position 4 schickt eine der momentan erfolgreichsten Künstlerinnen ihre neue Single ins Rennen. Rihanna koppelt mit Rehab einen siebten Titel aus dem Good Girl Gone Bad-Album aus. Außer dem Duett mit Ne-Yo brachten es auch alle Singles mindestens bis zu Platz 6. Allein das ist schon ein Rekord. Auffällig ist, dass sich die reinen Solo-Singles von Rihanna deutlich besser verkaufen als ihre Duette. Solo hat sie mit Rehab ihren fünften Top 10-Titel in Folge vorzuweisen.
Rehab ist wieder eine Ballade, produziert von Timbaland. Es ist Timbalands erste Zusammenarbeit mit Rihanna und wie ein Schatten darf auch Best Friend Justin Timberlake nicht fehlen. Er spielt im Video eine enorm prominente Rolle und darf auch ein paar background-Vocals beisteuern.
Im Windschatten von Rehab schaffen es auch Take A Bow und Umbrella wieder in die Charts. Take A Bow steht in der 20. Woche auf der 96, das Duett mit Jay-Z platziert sich auf der 98 in seiner mittlerweile 40. Chartwoche. Außerdem stehen Live your Life mit T.I. auf der 13 und Disturbia noch auf der 31 in der Liste – Rihanna kann also fünf Titel in den Top 100 platzieren.
Der dritte Neuzugang in den Top 10 sitzt genau auf Position 10. Wochenlang wurde Kevin Rudolf featuring Lil Wayne mit der Single Let It Rock beworben und per Radioeinsatz in aller Ohren eingenistet. Nun zahlt sich die Mühe aus. Kevin Rudolfs Debüt schafft es weltweit auf Spitzenpositionen. Glücklicherweise erinnert sein Stil an andere durchaus erfolgreiche Rocker, ohne dass ich konkret sagen könnte, wem er nun eigentlich gleicht. Das spricht mal für ihn. Bedeutend deutlicher lässt sich allerdings seine Vergangenheit an der Seite von Timbaland heraushören, bei dem er schon einige Jahre lang in der einen oder anderen Produktion als Musiker auftauchte. Sein Album In The City lässt er aber schlauerweise von Ill Factor produzieren bzw. hält selbst alle Fäden in der Hand.
Ob für die Single Let It Rock tatsächlich die Kollaboration mit Lil Wayne notwendig war ... wer will das entscheiden. Ich habe den Eindruck, Kevin Rudolf hätte den Titel auch ganz gut alleine gerockt. Deshalb würde ich an dieser Stelle mal behaupten, Lil Wayne profitiert von dieser Zusammenabeit besonders. Nach fünf offiziellen Singles in den deutschen Charts, kann er hiermit seinen ersten Top 10-Ttel verbuchen. Bislang hatte er an der Seite von Destiny’s Child 2004 seine beste Platzierung mit Rang 11 erreicht.
Das Farin Urlaub Racing Team meldet sich mit Niemals auf der 28 zurück. Die zweite Auskopplung aus dem Album Die Wahrheit übers Lügen beginnt erstmal ungewohnt ruhig und sanft, bevor es dann doch noch an die Gitarren geht. Die letzte Single des Teams brachte es Ende Oktober bis auf die 26, also nur minimal höher. Nach vier Wochen war der Spaß vorbei und es ist anzunehmen, dass auch hier vor allem der harte Fankreis nach der CD greift und das ziemlich schnell, weshalb Niemals vermutlich ebenfalls in etwa einem Monat wieder aus der Liste verschwunden sein wird. Besser sieht es da für Lasse redn aus, welches Farin mit den Ärzten in dieser Woche die 62 beschert, und das in der 23. Woche-
insgesamt ist Niemals die 10. Solo-Single von Farin Urlaub, und die dritte mit dem Racing Team. Rechnet man die Titel, die er mit den Ärzten platzieren konnte dazu, kommt er mittlerweile auf 41 notierte Titel. Das ist genauso viel wie es die Beatles und die Pet Shop Boys schafften. Die nächste Band, die es zu schlagen gilt sind Depeche Mode, für die derzeit 42 Singles zählen.
Aufwärts geht es weiter für Lady Gaga featuring Colby O’Donis, nachdem Just Dance es in Großbritannien auf die Position 1 geschafft hat. In dieser Woche geht’s nochmal von der 43 auf die 34 – Platz 15 war bislang das höchste, was Madame Germanotta im Spätsommer in Deutschland erreichte. Anfang Dezember erschienen bereits diverse Remixe auf CD, die den Titel tatsächlich noch aufwerten können. Wahrscheinlich ist es momentan auch genau diese CD, welche die neuerlichen Verkäufe anführt. Bei iTunes zumindest steht die Originalversion nach an der Spitze der Beliebtheit.
Am unteren Ende der Charts landet Hape Kerkeling alias Uschi Blum. Sklavin der Liebe ist die Comeback-Single der Schlagerdiva aus dem Film Kein Pardon von 1993. In Ein Mann, ein Fjord darf die singende Dame also wieder auftreten und bereits vor Ausstrahlung (21. Januar 2009, ZDF) geht die Single mit Erfolg in den Verkauf. Platz 83 ist für Uschi Blum der Charteinstand. Hape Kerkeling hat dagegen schon diverse Erfolgstitel vorzuweisen, unter anderem als Horst Schlämmer und R.I.P. Uli.
Dave Darell hat dagegen mit Freeloader erst seinen zweiten Hit auf der Position 95 stehen. Allerdings verbirgt sich hinter dem Pseudonym Robin Brandes. Und der ist unter anderem als Rob Mayth, Active One und mit Pimp! Code unterwegs. Zumindest in Dance-Kreisen dürften diese Namen feste Begriffe sein. Freeloader steigt ein als reiner Download-Track.
Populärster unter den Wiedereinsteigern, die es auch in dieser Woche en masse gibt, ist Let Me Think About It von Ida Corr vs. Fedde le Grand. Der Titel war mit 40 Wochen der am längsten notierte des Jahres 2008, jetzt ist er nach dreimonatiger Zwangspause wieder dabei auf Rang 66. Das ist gar nicht so weit vom Platz 50 entfernt, ab welchem die Bereinigungsregel gilt. Es lässt sich also schlussfolgern, dass sich die Popularität des Titels in drei Monaten nur minimal verringert hat.
Am 12. Januar erschien mit F1 eine Zusammenstellung von Fedde le Grands frühen Produktionen als Digital-Release bei Flamingo recordings. Ida Corr tourt derweil durch Europa, immer noch auf Promotion-Tour für ihr Solo-Album One.
Ebenfalls nach drei Monaten wieder dabei sind Mark Ronson feat. Amy Winehouse mit Valerie. Ihr Titel konnte sich 2008 ganze 32 Wochen lang platzieren mit der höchsten Position auf der 3. Jetzt ist er wieder drin auf der 86.
Und auch Snow Patrol sind mit ihrem Klassiker Chasing Cars auf der 99 wieder dabei. Mittlerweile auch schon in der 50. Woche.
Subscribe to:
Posts (Atom)