Klingande is back at number 1.
Adel Tawil follows at number 2. It is the fifth single presenting the singer as an main artist. And it is the fourth in a row that can reach at least number 2. It's an impressive result for 35 years old man.
Rihanna enables her 20th Top 10 hit by The Monster charting at number 7. It is the 169th times that a song featuring Rihanna as a main artist is listed inside the Top 10. That amount eclipses the result of Queen of Pop Madonna. So next week we eventually can crown a new all time queen.
Collaborating partner of the queen - EMINEM - so far has a 15th Top 10 hit under his belt collecting 97 weeks inside the German Top 10.
Supported by the success of the new single and a week before the full album release also digital single Survival gets a boost rising 20 places to number 32. Let's wait a further week - than the fastest music buyers already had the chance to get the album. It could propel the singles much further.
Aloe Blacc rises with his recording of Wake Me Up. It reaches number 42 in its second chart week.
The death of a big artist always brings his most famous songs back to the charts. On 27th of October Lou Reed died. Probably one of the most creative and influencing musician the 21st century has seen his fame as a producer of (commercial and mainstream) hits is quite not existing. But anyone would know for sure his tune Walk On The Wild Side which right now can enter the singles' charts for the very first time and gives the artist his debut on this survey. A mere Nr 67 only reflects the situation of his whole career.
Another classic tune charts for the 71st time this week. It is Nothing Else Matters by Metallica that by now enters the Top 20 of the most appearing songs of all times. The record so far is held by Paul & Fritz Kalkbrenner and their anthem Sky And Sand which collected unbelievable 128 weeks inside the survey.
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Charts vom 26. Dezmeber 2008
Das sind sie also, die Weihnachtscharts 2008 und alles ist ruhig. Keine fette Überraschung unterm Tannenbaum, sondern weiterhin Katy Perry mit "Hot N Cold", die das Fest alles andere als beschaulich verstreichen lässt. Vier Wochen steht Katy Perry mit "Hot N Cold" nun an der Spitze und erhöht ihre Gesamtbilanz 2008 auf nunmehr 9 Wochen an der Spitze. Das ist das beste Ergebnis des Jahres vor Schnuffel und Kid Rock, die es jeweils auf 8 Wochen ganz oben bringen.
Für Max Martin, der bei "Hot N Cold" als Co-Autor und als Musiker auftaucht, erhöht die aktuelle Platzierung das Ergebnis 2008 auf 12 Wochen an der Spitze. Das ist das beste Ergebnis des Jahres überhaupt.
Platz 2 und 3 stehen ebenfalls fest auf den Positionen der Vorwoche: Polarkreis 18 halten mit "Allein Allein" den Silberplatz und P!nk bleibt mit ihrer neuen Single "Sober" auf dem bronzenen.
Bewegung unter den oberen 10 gibt es mit der Rückkehr der Killers und „Human“ auf ihren bisherigen Bestwert, Platz 4, nachdem sie für eine Woche außerhalb der besten 5 Pause einlegten. Auf die 6 steigt von der 15 noch einmal Herbert Grönemeyer mit „Glück“. Auch Curse mit Silbermond steigen mit „Bis zum Schluss“ noch einmal drei Plätze auf Position 8.
Einen Aufsteiger wieder hinein in die Top 20 gibt es mit den Pussycat Dolls und „I Hate This Part“, welches von der 22 ganze 10 Plätze bis auf die 12 klettert. Offensichtlich hat sich nun auch das deutsche Publikum ordentlich an den Titel gewöhnt und verhelfen den Dolls nach einem etwas verhaltenen Start doch noch zu ordentlichen Platzierungen.
Der höchste Neuzugang ist alles andere als weihnachtlich. Metallica gehen mit "All Nightmare Long" direkt in die oberen 20, und zwar auf Position 15. „All Nightmare Long“ wird unter anderem von musicline.de als DER Metallica-Titel schlechthin betitelt, sozusagen ein Querschnitt durch all ihre Entwicklungsphasen mit prägnanten Hörproben ihres unverwechselbaren Sounds in wenigen Minuten. Ob dieses Qualitätsmerkmal für die hohe Platzierung verantwortlich ist? Immerhin ist es die höchste Platzierung seit Juli 2003 als „St. Anger“ in der Liste notiert war. Oder vielleicht war es auch profanerweise der Marketing-Trick „All Nightmare Long“ in einer sogenannten Collector’s Edition in die Läden zu bringen. Drei CDs auf denen neben dem Titeltrack jeweils zwei Live-Versionen vom September 2008 bzw. umfangreiches Video-Material enthalten ist. Gezählt wird der Verkauf aller drei Versionen zusammen und es ist gut vorstellbar, dass der eine oder andere Fan sich diese kleine Sammlung noch unter den Weihnachtsbaum legen wollte. Wie auch immer: „All Nightmare Long“ ist seit Februar 2004 endlich neues Material der Band in den Charts. Zur Veröffentlichung von „Death Magnetic“ standen im September lediglich „Nothing Else Matters“ (Platz 45) und „Whiskey In The Jar“ (Platz 98) für ein paar Wochen in der Single-Liste. Für Produzent Rick Rubin ist „All Nightmare Long“ ein schöner Einstand mit Metallica. Er war zuletzt mit Linkin Park erfolgreich. Seine Produktion „Leave Out All The Rest“ steht derzeit auf der 56 und mit „What I’ve Done“ schaffte es das Gespann im Frühsommer 2007 bis auf Platz 4.
Platz 18 erobert sich Leona Lewis mit ihrer vierten Single „Run“. Ursprünglich war dieser Titel nur für die Deluxe-Edition ihres Erfolgsalbums „Spirit“ vorgesehen. In Großbritannien reichte dann die Veröffentlichung als digitale Single, um Leona Lewis einen vorweihnachtlichen Nr.1-Hit zu bescheren. Hier in Deutschland erscheint der Track sogar richtig auf CD, aber die Euphorie um die X-Factor-Gewinnerin von 2006 scheint ihren Zenit bereits überschritten zu haben. Zumindest mit den Chartplatzierungen geht es beständig bergab. Nach ihrer Nr.1 „Bleeding Love“ konnte „Better In Time“ im Juni noch die 2 belegen. „Forgive Me“ startete dann im November nur noch auf der 15 (nach 7 Wochen jetzt von 54 auf 57 fallend) und „Run“ beginnt nun noch einmal ein paar Plätze tiefer. Alles in allem ist es aber der vierte Top 20 Hit in Folge innerhalb eines Jahres. Keine schlechte Leistung.
Ebenfalls mit dem vierten Hit im Jahr 2008, allerdings nicht ganz so erfolgreich, steht auch Jamba-Hase Schnuffel mit „Schnuffels Weihnachtslied“ auf der 23 neu in den Charts. Auch hier hat sich der Kuschelfaktor schon ordentlich abgenutzt. Nach dem „Kuschel Song“ schaffte es nur noch das Duett mit Michael Wendler kurz in die Top 20. Das Weihnachtsliedchen könnte es für ganz kurz noch zu etwas Ruhm bringen, denn erst in der kommenden Woche werden die Verkäufe der Weihnachtswoche berücksichtigt. Und da haben ja die saisonalen Hits nochmal richtig Konjunktur bevor sie innerhalb von wenigen Tagen wieder für elf Monate verschwinden.
Einen bemerkenswerter Absturz gibt es in dieser Woche zu bemerken: Von der Position 8, wo es letzte Woche neu startete, geht es nun auf die 30 mit Rosenstolz und „Wie weit ist vorbei“. Dass Rosenstolz-Titel meist auf ihrer Top-Position einsteigen und dann stetig abwärtstrudeln, ist nichts Neues. Ein derartiger Sturz allerdings ist schon eher ungewöhnlich. Im Freien Fall überholt "Wie weit ist vorbei" beinahe den Vorgänger „Gib mir Sonne“, welcher sich noch ganz gut auf der 33 hält.
In der unteren Charthälfte starten ein paar Neuzugänge, die in den nächsten beiden Wochen durchaus Chancen haben, sich noch etwas zu verbessern. Auf der 58 neu Jennifer Hudson mit „Spotlight“. Es ist der bislang größte Erfolg der American Idol-Teilnehmerin von 2004 und ihr Charteinstand in Deutschland. Ganz unbekannt dürfte sie aber auch hierzulande nicht sein, hat sie doch schon einige Filmrollen und Gastauftritte als Duettpartnerin vorzuweisen.
Nach dem Sommerhit „All Summer Long“, welcher in dieser Woche von der 34 auf die 35 gleitet, versucht es auchKid Rock nun mit einer Nachfolgesingle. „Roll On“ steigt ein auf der 59 und leidet natürlich an dem Schattendasein, dass es gegen den Überflieger zu führen hat. Radiostationen setzen lieber auf Altbekanntes und so wage ich zu bezweifeln, dass „Roll On“ es tatsächlich noch zu wesentlich mehr bringen wird.
Neu auf der 70 die dritte Single von MGMT „Kids“. Es ist ihre beste Chartplatzierung bisher und das liegt wahrscheinlich auch daran, dass „Kids“ Teil des Soundtracks zum Computerspiel Fifa 09 ist.
Auf der 71 steigt Doro mit „Herzblut“ ein. Nachdem sie im November mit „Celebrate – The Night Of The Warlock“ bereits bis auf die 75 gekommen war, schafft sie es mit Single Nr.2 im Jahr 2008 sogar noch etwas höher und damit auf ihre bisher zweitbeste Singlechart-Platzierung. Für den 30. Januar ist das Album „Fear No Evil“ angekündigt.
Wiedereinsteiger gibt es natürlich auch: Erfolgreichster ist Nina Kristin mit „Must Be Love“ / „Success“, welches nach einem kurzen Gastspiel vor 14 Tagen nun doch noch ordentlich durchstartet und im zweiten Anlauf Platz 76 erobert.
Auf der 80 gehen The Script mit ihrem mittlerweile dritten Werk in die Liste: „Breakeven“. Die 85 geht an Michael Mind und „Baker Street“, nach altbewährtem Rezept im bekannten Stil. Für den Titel ist es die dritte Version, welche die Charts erreichen kann. Sowohl Gerry Rafferty im Jahr 1978 als auch Undercover im Jahr 1992 schafften es jeweils bis auf Platz 3. Für Michael Mind sehen die Chancen auf einen solchen Erfolg momentan (noch) nicht gut aus: ein Release als reguläre CD scheint bislang nicht geplant zu sein.
Eine Weihnachtshymne entert die 88 mit Slade und „Merry Xmas Everybody“. Der Titel ist das erste Mal seit 1974, als es bei Veröffentlichung ganze 12 Wochen in den Charts war und bis zur 4 kam, wieder in der Liste notiert. Slade selber tauchten das letzte Mal am 1. Oktober 1993 auf. Damals war „Far Far Away“ für einen Werbespot von C&A verwendet worden und deshalb noch einmal ordentlich verkauft worden (Platz 19).
Die New Kids On The Block stehen mit „Dirty Dancing“ neu auf der 92, die zweite Single ihres Comebacks und eine Platzierung durch reine Downloads. Da könnte es also gut möglich sein, dass es ihnen mit dem Release als echte CD gelingt, den Vorgänger „Summertime“, der im September auf der 55 stoppte, zu übertrumpfen. Warten wir auf die ersten Charts des neuen Jahres.
Auf der 93 steht einer, den ich irgendwie gar nicht mehr auf dem Plan hatte. Aber: Totgesagte leben länger. Offensichtlich. Heinz Rudolf Kunze steht mit „Längere Tage“ erstmals seit März 2003 wieder in den Singlecharts. Platz 93 geht zurück auf reine Online-Verkäufe. Das neue Album „Protest“, aus dem der Titel stammt, steht für Ende Januar 2009 zur Veröffentlichung.
Wieder drin sind auf der 97 The Disco Boys feat. Manfred Mann’s Earth Band mit dem Partyknaller „For You“. Mittlerweile in der 45. Woche notiert und wahrscheinlich auf den kommenden Silvester- und Neujahrsparty überall zu hören.
Und auf der 100 schnuppert noch einmal kurz rein Anastacia mit “I Can Feel You“. 6 Wochen und eine Höchstplatzierung auf der 25 Ende Oktober stehen für sie bereits in den Büchern.
An dieser Stelle: einen schönen Jahreswechsel und bis nächste Woche!
Für Max Martin, der bei "Hot N Cold" als Co-Autor und als Musiker auftaucht, erhöht die aktuelle Platzierung das Ergebnis 2008 auf 12 Wochen an der Spitze. Das ist das beste Ergebnis des Jahres überhaupt.
Platz 2 und 3 stehen ebenfalls fest auf den Positionen der Vorwoche: Polarkreis 18 halten mit "Allein Allein" den Silberplatz und P!nk bleibt mit ihrer neuen Single "Sober" auf dem bronzenen.
Bewegung unter den oberen 10 gibt es mit der Rückkehr der Killers und „Human“ auf ihren bisherigen Bestwert, Platz 4, nachdem sie für eine Woche außerhalb der besten 5 Pause einlegten. Auf die 6 steigt von der 15 noch einmal Herbert Grönemeyer mit „Glück“. Auch Curse mit Silbermond steigen mit „Bis zum Schluss“ noch einmal drei Plätze auf Position 8.
Einen Aufsteiger wieder hinein in die Top 20 gibt es mit den Pussycat Dolls und „I Hate This Part“, welches von der 22 ganze 10 Plätze bis auf die 12 klettert. Offensichtlich hat sich nun auch das deutsche Publikum ordentlich an den Titel gewöhnt und verhelfen den Dolls nach einem etwas verhaltenen Start doch noch zu ordentlichen Platzierungen.
Der höchste Neuzugang ist alles andere als weihnachtlich. Metallica gehen mit "All Nightmare Long" direkt in die oberen 20, und zwar auf Position 15. „All Nightmare Long“ wird unter anderem von musicline.de als DER Metallica-Titel schlechthin betitelt, sozusagen ein Querschnitt durch all ihre Entwicklungsphasen mit prägnanten Hörproben ihres unverwechselbaren Sounds in wenigen Minuten. Ob dieses Qualitätsmerkmal für die hohe Platzierung verantwortlich ist? Immerhin ist es die höchste Platzierung seit Juli 2003 als „St. Anger“ in der Liste notiert war. Oder vielleicht war es auch profanerweise der Marketing-Trick „All Nightmare Long“ in einer sogenannten Collector’s Edition in die Läden zu bringen. Drei CDs auf denen neben dem Titeltrack jeweils zwei Live-Versionen vom September 2008 bzw. umfangreiches Video-Material enthalten ist. Gezählt wird der Verkauf aller drei Versionen zusammen und es ist gut vorstellbar, dass der eine oder andere Fan sich diese kleine Sammlung noch unter den Weihnachtsbaum legen wollte. Wie auch immer: „All Nightmare Long“ ist seit Februar 2004 endlich neues Material der Band in den Charts. Zur Veröffentlichung von „Death Magnetic“ standen im September lediglich „Nothing Else Matters“ (Platz 45) und „Whiskey In The Jar“ (Platz 98) für ein paar Wochen in der Single-Liste. Für Produzent Rick Rubin ist „All Nightmare Long“ ein schöner Einstand mit Metallica. Er war zuletzt mit Linkin Park erfolgreich. Seine Produktion „Leave Out All The Rest“ steht derzeit auf der 56 und mit „What I’ve Done“ schaffte es das Gespann im Frühsommer 2007 bis auf Platz 4.
Platz 18 erobert sich Leona Lewis mit ihrer vierten Single „Run“. Ursprünglich war dieser Titel nur für die Deluxe-Edition ihres Erfolgsalbums „Spirit“ vorgesehen. In Großbritannien reichte dann die Veröffentlichung als digitale Single, um Leona Lewis einen vorweihnachtlichen Nr.1-Hit zu bescheren. Hier in Deutschland erscheint der Track sogar richtig auf CD, aber die Euphorie um die X-Factor-Gewinnerin von 2006 scheint ihren Zenit bereits überschritten zu haben. Zumindest mit den Chartplatzierungen geht es beständig bergab. Nach ihrer Nr.1 „Bleeding Love“ konnte „Better In Time“ im Juni noch die 2 belegen. „Forgive Me“ startete dann im November nur noch auf der 15 (nach 7 Wochen jetzt von 54 auf 57 fallend) und „Run“ beginnt nun noch einmal ein paar Plätze tiefer. Alles in allem ist es aber der vierte Top 20 Hit in Folge innerhalb eines Jahres. Keine schlechte Leistung.
Ebenfalls mit dem vierten Hit im Jahr 2008, allerdings nicht ganz so erfolgreich, steht auch Jamba-Hase Schnuffel mit „Schnuffels Weihnachtslied“ auf der 23 neu in den Charts. Auch hier hat sich der Kuschelfaktor schon ordentlich abgenutzt. Nach dem „Kuschel Song“ schaffte es nur noch das Duett mit Michael Wendler kurz in die Top 20. Das Weihnachtsliedchen könnte es für ganz kurz noch zu etwas Ruhm bringen, denn erst in der kommenden Woche werden die Verkäufe der Weihnachtswoche berücksichtigt. Und da haben ja die saisonalen Hits nochmal richtig Konjunktur bevor sie innerhalb von wenigen Tagen wieder für elf Monate verschwinden.
Einen bemerkenswerter Absturz gibt es in dieser Woche zu bemerken: Von der Position 8, wo es letzte Woche neu startete, geht es nun auf die 30 mit Rosenstolz und „Wie weit ist vorbei“. Dass Rosenstolz-Titel meist auf ihrer Top-Position einsteigen und dann stetig abwärtstrudeln, ist nichts Neues. Ein derartiger Sturz allerdings ist schon eher ungewöhnlich. Im Freien Fall überholt "Wie weit ist vorbei" beinahe den Vorgänger „Gib mir Sonne“, welcher sich noch ganz gut auf der 33 hält.
In der unteren Charthälfte starten ein paar Neuzugänge, die in den nächsten beiden Wochen durchaus Chancen haben, sich noch etwas zu verbessern. Auf der 58 neu Jennifer Hudson mit „Spotlight“. Es ist der bislang größte Erfolg der American Idol-Teilnehmerin von 2004 und ihr Charteinstand in Deutschland. Ganz unbekannt dürfte sie aber auch hierzulande nicht sein, hat sie doch schon einige Filmrollen und Gastauftritte als Duettpartnerin vorzuweisen.
Nach dem Sommerhit „All Summer Long“, welcher in dieser Woche von der 34 auf die 35 gleitet, versucht es auchKid Rock nun mit einer Nachfolgesingle. „Roll On“ steigt ein auf der 59 und leidet natürlich an dem Schattendasein, dass es gegen den Überflieger zu führen hat. Radiostationen setzen lieber auf Altbekanntes und so wage ich zu bezweifeln, dass „Roll On“ es tatsächlich noch zu wesentlich mehr bringen wird.
Neu auf der 70 die dritte Single von MGMT „Kids“. Es ist ihre beste Chartplatzierung bisher und das liegt wahrscheinlich auch daran, dass „Kids“ Teil des Soundtracks zum Computerspiel Fifa 09 ist.
Auf der 71 steigt Doro mit „Herzblut“ ein. Nachdem sie im November mit „Celebrate – The Night Of The Warlock“ bereits bis auf die 75 gekommen war, schafft sie es mit Single Nr.2 im Jahr 2008 sogar noch etwas höher und damit auf ihre bisher zweitbeste Singlechart-Platzierung. Für den 30. Januar ist das Album „Fear No Evil“ angekündigt.
Wiedereinsteiger gibt es natürlich auch: Erfolgreichster ist Nina Kristin mit „Must Be Love“ / „Success“, welches nach einem kurzen Gastspiel vor 14 Tagen nun doch noch ordentlich durchstartet und im zweiten Anlauf Platz 76 erobert.
Auf der 80 gehen The Script mit ihrem mittlerweile dritten Werk in die Liste: „Breakeven“. Die 85 geht an Michael Mind und „Baker Street“, nach altbewährtem Rezept im bekannten Stil. Für den Titel ist es die dritte Version, welche die Charts erreichen kann. Sowohl Gerry Rafferty im Jahr 1978 als auch Undercover im Jahr 1992 schafften es jeweils bis auf Platz 3. Für Michael Mind sehen die Chancen auf einen solchen Erfolg momentan (noch) nicht gut aus: ein Release als reguläre CD scheint bislang nicht geplant zu sein.
Eine Weihnachtshymne entert die 88 mit Slade und „Merry Xmas Everybody“. Der Titel ist das erste Mal seit 1974, als es bei Veröffentlichung ganze 12 Wochen in den Charts war und bis zur 4 kam, wieder in der Liste notiert. Slade selber tauchten das letzte Mal am 1. Oktober 1993 auf. Damals war „Far Far Away“ für einen Werbespot von C&A verwendet worden und deshalb noch einmal ordentlich verkauft worden (Platz 19).
Die New Kids On The Block stehen mit „Dirty Dancing“ neu auf der 92, die zweite Single ihres Comebacks und eine Platzierung durch reine Downloads. Da könnte es also gut möglich sein, dass es ihnen mit dem Release als echte CD gelingt, den Vorgänger „Summertime“, der im September auf der 55 stoppte, zu übertrumpfen. Warten wir auf die ersten Charts des neuen Jahres.
Auf der 93 steht einer, den ich irgendwie gar nicht mehr auf dem Plan hatte. Aber: Totgesagte leben länger. Offensichtlich. Heinz Rudolf Kunze steht mit „Längere Tage“ erstmals seit März 2003 wieder in den Singlecharts. Platz 93 geht zurück auf reine Online-Verkäufe. Das neue Album „Protest“, aus dem der Titel stammt, steht für Ende Januar 2009 zur Veröffentlichung.
Wieder drin sind auf der 97 The Disco Boys feat. Manfred Mann’s Earth Band mit dem Partyknaller „For You“. Mittlerweile in der 45. Woche notiert und wahrscheinlich auf den kommenden Silvester- und Neujahrsparty überall zu hören.
Und auf der 100 schnuppert noch einmal kurz rein Anastacia mit “I Can Feel You“. 6 Wochen und eine Höchstplatzierung auf der 25 Ende Oktober stehen für sie bereits in den Büchern.
An dieser Stelle: einen schönen Jahreswechsel und bis nächste Woche!
Charts vom 26. September 2008
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Nichts Neues auf den beiden Spitzenplätzen. Katy Perry hält sich mit "I Kissed A Girl" weiter auf der 1 vor Rosenstolz und "Gib mir Sonne". Die Veröffentlichung des Albums "One Of The Boys" tut also der Beliebtheit des einzelnen Tracks keinen Abbruch. Katy Perry landet auf Platz 7 als Debüt in den Album-Charts. Und das in einer Woche in der fünf Neuzugänge in die Top 10 schiessen ... alle Achtung!
Katy Perry ist insgesamt die vierte Woche Spitzenreiterin in Deutschland. Die letzte Künstlerin aus Übersee, der Gleiches gelang war Rihanna im Juni/Juli vergangenen Jahres, als "Umbrella" 5 Wochen an der Spitze der deutschen Charts stand. Da sie für diesen Track mit JAY-Z kollaboriert hat, ist der Vergleich vielleicht nicht ganz fair. Deshalb sei Nelly Furtado an dieser Stelle angeführt, die Anfang 2007 mit "All Good Things (Come To An End)" sechs Wochen an der Spitze stand. Zumindest in den offiziellen Credits ist diese Single aus Solo-Stück zu werten, freilich wurde mit Rea Garvey auch hier ein männlicher Part hinzugefügt. Die letzte US-amerikanische Solo-Künstlerin, die sich so lange auf der Spitzenposition halten konnte, war Madonna mit "Hung Up", das sich zum Jahreswechsel 2005/2006 ganze 9 Wochen als bestverkaufter Track behaupten konnte. (Und bitte, jetzt nicht argumentieren: Madonna lebt doch in England ...)
In die Spitzengruppe schiebt sich in dieser Woche von der 4 Amy Macdonald einen Platz nach oben. "This Is The Life" erreicht damit in der neunten Woche die vorläufig beste Platzierung. Die Vorgängersingle "Mr Rock & Roll" brauchte übrigens acht Wochen für ihren Peak auf Platz 21 und steigt in dieser Woche - die insgesamt 27. - von der 42 auf Platz 36. Auch hier lohnt ein Blick in die Albumcharts, denn dieses holte nach 27 Wochen vor 7 Tagen ebenfalls erstmals den dritten Rang. Zu "This Is The Life" selber muss ich wohl nichts mehr sagen. Mir scheint, der Track läuft derzeit überall hoch und runter, eine Art gute Laune-Song, den irgendwie jeder mitsummen kann, ohne dass sofort jeder weiß, wer's ist ... Derzeit ist Amy Maydonald fleißig in den USA am touren, zu uns nach Deutschland kommt sie am 20. und 22. Oktober. Köln und Berlin sind die Orte.
Einen Platz tiefer, auf der 4 klettert allmählich Seeed-Frontmann Peter Fox nach oben. Damit ist er auf einem persönlichen Höchststand, denn mit seiner Band hatte er es bisher nur 2 x auf Platz 5 geschafft. "Alles Neu" hat übrigens ein derartiges Suchtpotenzial, könnte gut sein, dass Platz 4 noch längst nicht das Ende ist.
Kommen wir zu den Neueinsteigern. Da melden sich auf der 14 nach mehr als zweijähriger Chartabstinenz The Rasmus zurück. "Livin' In A World Without You" beginnt erstmal sehr poppig, bevor der eigentliche Gitarrenpart einsetzt. Und auch da bleibt es im Gegensatz zu ihren früheren Stücken eher etwas zahm. Als Produzent fungierte Desmond Child, der schon so verschiedene Acts wie Alice Cooper und Ricky Martin betreut hat. Bei The Rasmus scheint er nun beide Pole erfolgreich vereint zu haben. In ihrer Heimat Finnland landeten The Rasmus mit dem Vorboten zu ihrem siebten Album "Black Roses" ihren fünften Nr.1-Hit. Ab 26. September gibt es das komplette Werk dann auch in Deutschland im Handel.
Auf Rang 17 startet Miley Cyrus mit der Debüt-Single "7 Things" ihre eigene Chartkarriere. Der momentan bestverdienende Teenager hat bereits als Serienstar Hannah Montana ordentlich Karriere gemacht und gastierte unter dem fiktiven Namen bereits im Mai/Juni für ein paar Wochen in den Singles-Charts. Jetzt will sich die junge Dame von ihrem etwas zu glatt produzierten Disney-Image befreien und legt mit dem programmatisch benannten Album "Breakout" tatsächlich erstaunlich authentisch klingenden Gitarrenpop hin. Fans der Serie dürfen aber beruhigt sein. Miley Cyrus bestätigte, dass sie auch weiter die Rolle Hannah Montana spielen würde. Und dem geplanten Film (Start ist vorgesehen für März 2009) stehe nichts im Wege. Ob es künftig in den Charts Battles in der Art: Serienfigur und reale Künstlerin geben wird ... ? Ich bin gespannt. Momentan steht es 1:0 für die reale Musikerin.
Einen Platz drunter schiebt sich in der dritten Chartwoche Kardinal Offishall mit "Dangerous" in die Top 20. Die Zusammenarbeit mit Akon ist der erste Top 20-Hit des Kanadiers, sein Album gibts zum kostenlosen Hören auf iMeem.
Trackpartner Akon ist mit "Dangerous" bereits zum sechsten Mal in diesem Bereich platziert. Allerdings liegt sein letzter Aufenthalt auch schon gut eineinhalb Jahre zurück, als er Eminem ("Smack That"), Snoop Dogg ("I Wanna Love You") und Gwen Stefani ("The Sweet Escape") sozusagen hintereinander Weg das obere Fünftel der Charts durchstreifte.
Der nächste Neieinsteiger findet sich auf der 32. Und hier wird es eurotrashig. Erinnert sich noch jemand an Arsenium? Na dann vielleicht an O-Zone? Die brachten uns 2004 den Sommerhit "Dragostea din tei". Ich schätze jeder erinnert sich noch an "Numa Numa Yei", welches 14 Wochen die Spitzenposition innehatte. Danach folgte nach dem selben Prinzip noch ein Top 10-Titel namens "Despre Tine" und dann gab die moldawische Boygroup ihre Trennung bekannt. Einer des Trios, nämlich Arsenie Todiras nutzte die Gelegenheit sofort aus und startete zur Solokarriere. Mit "Love me ..., Love Me ...", welches fleißig das russische Kalinka zitierte schaffte er es denn auch in die deutschen Charts bis immerhin auf Platz 33. Sein Duett mit Natalia Gordienko mit dem Titel "Loca" war dagegen hierzulande ein Desaster und fiel auch beim Eurovision Song-Contest durch. Danach wurde es ruhig. - Bis im Juli diesen Jahres plötzlich Bandpartner Dan Balan als Crazy Loop die Top 20 eroberte. Offensichtlich ist das "Numa Numa Yei"-Prinzip noch lange nicht tot und so entschloss sich Sony BMG auch Arsenium wieder zu reaktivieren. MIt dem fast originalen Aufguss von "Dragostea Din Tei" geht es also in die Vermarktung. Der Titel "Rumadai" verheißt schon nichts Gutes, das Video ist absolut grottenmäßig, naja und der Song ... siehe oben. Kann ich sofort mitsingen, tus aber nicht. Nehmts mir nicht übel, ich bin wirklich leicht zu begeistern für Euro-Trash und Ost-Pop, aber die Nummer ist mir echt zu billig. Das taugt meiner Meinung nach nicht mal für ne ordentliche Sommerparty in Chisinau.
Der Neueinsteiger zwei Plätze tiefer richtet sich vermutlich an ein ganz ähnliches Publikum, allerdings mit wesentlich mehr musikalischen (und pädagogischen?) Ambitionen. Donikkl verspricht auf seiner Homepage frechen Family Reggae Pop Rock. Und genau das ist "So a schöner Tag" auch. In Erinnerung an spaßige Live-Auftritte im Sommer ist die CD ein ganz schönes Souvenir. Ich hoffe nur, dass sich hier nicht der Schnappi-Effekt breit macht und Andreas Donauer samt Gefolgschaft einen ungewollten Hipness-Faktor einbringt. Aber wahrscheinlich ist dazu das ganze Projekt zu ambitioniert.
Auf der 38 gibt es dann endlich wieder was Ernstzunehmendes. Rapper Curse aus Minden macht sich Gedanken zur "Freiheit". Die Single ist der Vorbote zum gleichnamigen Album, welches ab sofort auch im Handel erhältlich ist. Für Curse ist es nach gut 3 Jahren ein Comeback in den Top 50, das letzte mal war er mit Samir und "Struggle" im April 2006 am unteren Ende der Charts anzutreffen. Die bei Curse zitierte Aufnahme von Westernhagens "Freiheit" schaffte es in einer Live-Version übrigens vor 17 Jahren bis auf den Platz 24. Insgesamt war diese Version 23 Wochen in den Charts.
Ein Klassiker entert auf der 45 zum nunmehr drittenmal die Top 50. "Nothiing Else Matters" ist der kommerziell erfolgreichste Titel Metallicas. Bei seiner Erstveröffentlichung 1992 kletterte er bis auf Platz 9. Anfang 2000 gab es ein Comeback des Titels als Live-Version mit Michael Kamen und dem San Francisco Symphony Orchestra. Diese Version erreichte für drei Wochen die Position 2. Seit nunmehr fünf Wochen ist "Nothing Else Matters" wieder in den Charts und kletterte bisher 99 - 57 - 56 - 51 - 45. Dieser neuerliche Erfolg ist mit Sicherheit der angekündigten Veröffentlichung ihres neunten Studioalbums "Death Magnetic" zu Lasten zu schreiben. In dieser Woche nun erschien das Werk und enterte sofort die 1 in den Album-Charts. Wie Media control mitteilt übrigens der beste Start eines Albums in diesem Jahr.
"Nothing Else Matters" steht mit dieser Woche in der insgesamt 34. Woche in den Charts. Zählt man die Live-Version dazu sind es bereits 54 Wochen. Auf der 98 findet sich nebenbei bemerkt in dieser Woche wieder dabei "Whiskey In The Jar" aus dem Jahr 99.
Wo wir schon bei den unteren Plätzen sind: Auf der 97 steigt in dieser Woche die aktuelle Nr.1 aus Großbritannien ein, nämlich Kings Of Leon mit "Sex On Fire". Das Album der Amerikaner "Only By The Night" ist seit 19. September zu haben. Die Single ist als Veröffentlichung in Deutschland bislang nicht vorgesehen. Der Einstieg geht also auf reine Online-Downloads zurück.
Nichts Neues auf den beiden Spitzenplätzen. Katy Perry hält sich mit "I Kissed A Girl" weiter auf der 1 vor Rosenstolz und "Gib mir Sonne". Die Veröffentlichung des Albums "One Of The Boys" tut also der Beliebtheit des einzelnen Tracks keinen Abbruch. Katy Perry landet auf Platz 7 als Debüt in den Album-Charts. Und das in einer Woche in der fünf Neuzugänge in die Top 10 schiessen ... alle Achtung!
Katy Perry ist insgesamt die vierte Woche Spitzenreiterin in Deutschland. Die letzte Künstlerin aus Übersee, der Gleiches gelang war Rihanna im Juni/Juli vergangenen Jahres, als "Umbrella" 5 Wochen an der Spitze der deutschen Charts stand. Da sie für diesen Track mit JAY-Z kollaboriert hat, ist der Vergleich vielleicht nicht ganz fair. Deshalb sei Nelly Furtado an dieser Stelle angeführt, die Anfang 2007 mit "All Good Things (Come To An End)" sechs Wochen an der Spitze stand. Zumindest in den offiziellen Credits ist diese Single aus Solo-Stück zu werten, freilich wurde mit Rea Garvey auch hier ein männlicher Part hinzugefügt. Die letzte US-amerikanische Solo-Künstlerin, die sich so lange auf der Spitzenposition halten konnte, war Madonna mit "Hung Up", das sich zum Jahreswechsel 2005/2006 ganze 9 Wochen als bestverkaufter Track behaupten konnte. (Und bitte, jetzt nicht argumentieren: Madonna lebt doch in England ...)
In die Spitzengruppe schiebt sich in dieser Woche von der 4 Amy Macdonald einen Platz nach oben. "This Is The Life" erreicht damit in der neunten Woche die vorläufig beste Platzierung. Die Vorgängersingle "Mr Rock & Roll" brauchte übrigens acht Wochen für ihren Peak auf Platz 21 und steigt in dieser Woche - die insgesamt 27. - von der 42 auf Platz 36. Auch hier lohnt ein Blick in die Albumcharts, denn dieses holte nach 27 Wochen vor 7 Tagen ebenfalls erstmals den dritten Rang. Zu "This Is The Life" selber muss ich wohl nichts mehr sagen. Mir scheint, der Track läuft derzeit überall hoch und runter, eine Art gute Laune-Song, den irgendwie jeder mitsummen kann, ohne dass sofort jeder weiß, wer's ist ... Derzeit ist Amy Maydonald fleißig in den USA am touren, zu uns nach Deutschland kommt sie am 20. und 22. Oktober. Köln und Berlin sind die Orte.
Einen Platz tiefer, auf der 4 klettert allmählich Seeed-Frontmann Peter Fox nach oben. Damit ist er auf einem persönlichen Höchststand, denn mit seiner Band hatte er es bisher nur 2 x auf Platz 5 geschafft. "Alles Neu" hat übrigens ein derartiges Suchtpotenzial, könnte gut sein, dass Platz 4 noch längst nicht das Ende ist.
Kommen wir zu den Neueinsteigern. Da melden sich auf der 14 nach mehr als zweijähriger Chartabstinenz The Rasmus zurück. "Livin' In A World Without You" beginnt erstmal sehr poppig, bevor der eigentliche Gitarrenpart einsetzt. Und auch da bleibt es im Gegensatz zu ihren früheren Stücken eher etwas zahm. Als Produzent fungierte Desmond Child, der schon so verschiedene Acts wie Alice Cooper und Ricky Martin betreut hat. Bei The Rasmus scheint er nun beide Pole erfolgreich vereint zu haben. In ihrer Heimat Finnland landeten The Rasmus mit dem Vorboten zu ihrem siebten Album "Black Roses" ihren fünften Nr.1-Hit. Ab 26. September gibt es das komplette Werk dann auch in Deutschland im Handel.
Auf Rang 17 startet Miley Cyrus mit der Debüt-Single "7 Things" ihre eigene Chartkarriere. Der momentan bestverdienende Teenager hat bereits als Serienstar Hannah Montana ordentlich Karriere gemacht und gastierte unter dem fiktiven Namen bereits im Mai/Juni für ein paar Wochen in den Singles-Charts. Jetzt will sich die junge Dame von ihrem etwas zu glatt produzierten Disney-Image befreien und legt mit dem programmatisch benannten Album "Breakout" tatsächlich erstaunlich authentisch klingenden Gitarrenpop hin. Fans der Serie dürfen aber beruhigt sein. Miley Cyrus bestätigte, dass sie auch weiter die Rolle Hannah Montana spielen würde. Und dem geplanten Film (Start ist vorgesehen für März 2009) stehe nichts im Wege. Ob es künftig in den Charts Battles in der Art: Serienfigur und reale Künstlerin geben wird ... ? Ich bin gespannt. Momentan steht es 1:0 für die reale Musikerin.
Einen Platz drunter schiebt sich in der dritten Chartwoche Kardinal Offishall mit "Dangerous" in die Top 20. Die Zusammenarbeit mit Akon ist der erste Top 20-Hit des Kanadiers, sein Album gibts zum kostenlosen Hören auf iMeem.
Trackpartner Akon ist mit "Dangerous" bereits zum sechsten Mal in diesem Bereich platziert. Allerdings liegt sein letzter Aufenthalt auch schon gut eineinhalb Jahre zurück, als er Eminem ("Smack That"), Snoop Dogg ("I Wanna Love You") und Gwen Stefani ("The Sweet Escape") sozusagen hintereinander Weg das obere Fünftel der Charts durchstreifte.
Der nächste Neieinsteiger findet sich auf der 32. Und hier wird es eurotrashig. Erinnert sich noch jemand an Arsenium? Na dann vielleicht an O-Zone? Die brachten uns 2004 den Sommerhit "Dragostea din tei". Ich schätze jeder erinnert sich noch an "Numa Numa Yei", welches 14 Wochen die Spitzenposition innehatte. Danach folgte nach dem selben Prinzip noch ein Top 10-Titel namens "Despre Tine" und dann gab die moldawische Boygroup ihre Trennung bekannt. Einer des Trios, nämlich Arsenie Todiras nutzte die Gelegenheit sofort aus und startete zur Solokarriere. Mit "Love me ..., Love Me ...", welches fleißig das russische Kalinka zitierte schaffte er es denn auch in die deutschen Charts bis immerhin auf Platz 33. Sein Duett mit Natalia Gordienko mit dem Titel "Loca" war dagegen hierzulande ein Desaster und fiel auch beim Eurovision Song-Contest durch. Danach wurde es ruhig. - Bis im Juli diesen Jahres plötzlich Bandpartner Dan Balan als Crazy Loop die Top 20 eroberte. Offensichtlich ist das "Numa Numa Yei"-Prinzip noch lange nicht tot und so entschloss sich Sony BMG auch Arsenium wieder zu reaktivieren. MIt dem fast originalen Aufguss von "Dragostea Din Tei" geht es also in die Vermarktung. Der Titel "Rumadai" verheißt schon nichts Gutes, das Video ist absolut grottenmäßig, naja und der Song ... siehe oben. Kann ich sofort mitsingen, tus aber nicht. Nehmts mir nicht übel, ich bin wirklich leicht zu begeistern für Euro-Trash und Ost-Pop, aber die Nummer ist mir echt zu billig. Das taugt meiner Meinung nach nicht mal für ne ordentliche Sommerparty in Chisinau.
Der Neueinsteiger zwei Plätze tiefer richtet sich vermutlich an ein ganz ähnliches Publikum, allerdings mit wesentlich mehr musikalischen (und pädagogischen?) Ambitionen. Donikkl verspricht auf seiner Homepage frechen Family Reggae Pop Rock. Und genau das ist "So a schöner Tag" auch. In Erinnerung an spaßige Live-Auftritte im Sommer ist die CD ein ganz schönes Souvenir. Ich hoffe nur, dass sich hier nicht der Schnappi-Effekt breit macht und Andreas Donauer samt Gefolgschaft einen ungewollten Hipness-Faktor einbringt. Aber wahrscheinlich ist dazu das ganze Projekt zu ambitioniert.
Auf der 38 gibt es dann endlich wieder was Ernstzunehmendes. Rapper Curse aus Minden macht sich Gedanken zur "Freiheit". Die Single ist der Vorbote zum gleichnamigen Album, welches ab sofort auch im Handel erhältlich ist. Für Curse ist es nach gut 3 Jahren ein Comeback in den Top 50, das letzte mal war er mit Samir und "Struggle" im April 2006 am unteren Ende der Charts anzutreffen. Die bei Curse zitierte Aufnahme von Westernhagens "Freiheit" schaffte es in einer Live-Version übrigens vor 17 Jahren bis auf den Platz 24. Insgesamt war diese Version 23 Wochen in den Charts.
Ein Klassiker entert auf der 45 zum nunmehr drittenmal die Top 50. "Nothiing Else Matters" ist der kommerziell erfolgreichste Titel Metallicas. Bei seiner Erstveröffentlichung 1992 kletterte er bis auf Platz 9. Anfang 2000 gab es ein Comeback des Titels als Live-Version mit Michael Kamen und dem San Francisco Symphony Orchestra. Diese Version erreichte für drei Wochen die Position 2. Seit nunmehr fünf Wochen ist "Nothing Else Matters" wieder in den Charts und kletterte bisher 99 - 57 - 56 - 51 - 45. Dieser neuerliche Erfolg ist mit Sicherheit der angekündigten Veröffentlichung ihres neunten Studioalbums "Death Magnetic" zu Lasten zu schreiben. In dieser Woche nun erschien das Werk und enterte sofort die 1 in den Album-Charts. Wie Media control mitteilt übrigens der beste Start eines Albums in diesem Jahr.
"Nothing Else Matters" steht mit dieser Woche in der insgesamt 34. Woche in den Charts. Zählt man die Live-Version dazu sind es bereits 54 Wochen. Auf der 98 findet sich nebenbei bemerkt in dieser Woche wieder dabei "Whiskey In The Jar" aus dem Jahr 99.
Wo wir schon bei den unteren Plätzen sind: Auf der 97 steigt in dieser Woche die aktuelle Nr.1 aus Großbritannien ein, nämlich Kings Of Leon mit "Sex On Fire". Das Album der Amerikaner "Only By The Night" ist seit 19. September zu haben. Die Single ist als Veröffentlichung in Deutschland bislang nicht vorgesehen. Der Einstieg geht also auf reine Online-Downloads zurück.
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