Casting-Shows, Neues und Klassiker

Die Vorzeige-Jungs aus Deutschland haben in der Woche zwischen 18. und 24. September ordentlich eingeschlagen. Rammstein mit ihrem großen Traum, endlich mal einen Porno drehen zu dürfen, und Tokio Hotel mit dem Comeback. Beide stehen in den Top 10 der media control-Charts. Das Nachsehen hatte in dieser Woche eine Dame, die schon wesentlich länger im Geschäft ist und in mehr als 25 Jahren bereits einige Wandlungen durchgemacht hat: NENA. Ihre erste Nr.1 hatte sie mit 99 Luftballons 1983, ganz zu Beginn ihrer Karriere. 2005 folgte ein weiteres Mal der Sturm an die Spitze der Charts mit Liebe ist, damit auch ein Rekord, nämlich über eine Spanne von genau 22 Jahren an der Spitze der deutschen Charts zu stehen. Diese Höhenflüge sind allerdings auch schon wieder einige Zeit Geschichte. Auch mit der neuen Single Wir sind wahr gelingt ihr nicht der Anschluss. Platz 28 in der ersten Woche nach Veröffentlichung der Single, das ist zwar die höchste Platzierung seit August 2007, aber eben … Top 10 und Höheres sind weit entfernt. Wahrscheinlich ist der Song zu zahm-kuschelig. Nicht, dass er in dieser Sanftheit nicht auch überzeugen könnte, aber etwas Markantes fehlt, etwas, dass mich aufhorchen lassen würde. Für das kommende Album Made in Germany sind auch Elektro-Pop-Stücke versprochen. Vielleicht trifft das mehr den Nerv der Zeit. Immerhin Wir sind wahr ist bereits der 35. Titel in den deutschen Charts. Überrundet hat Nena damit eine andere deutsche Künstlerin, nämlich Conny Froboess, die zu ihrer Zeit insgesamt mit 34 Titeln in der Liste aufwarten konnte.

Genau einen Chart-Titel mehr als Nena, nämlich genau ab dieser Woche mit 36 können Die Toten Hosen aufwarten. Ertrinken ist bereits die vierte Auskopplung aus dem Album In aller Stille und alle vier Singles waren mindestens für eine Woche im Jahr 2009 notiert. Nach dem wirklich großartigen Auflösen, welches im Juni leider nur bis zur 38 kam, geht es mit Ertrinken wieder etwas mehr zur Sache. Und ich muss sagen, irgendwie find ich die Hosen besser und besser … das, obwohl ich gar kein Fan von Gitarren bin. Vielleicht ist es auch die Kombination von lyrischem Piano plus fragend-(ver-)zweifelnden Lyrics mit härteren Gitarrenriffs, die mich fasziniert. Es reicht für Ertrinken in der Woche nach Erscheinen der CD zu einem Platz 32 in den Verkaufscharts.

Rockig geht’s auch bei Bela B zur Sache. Der Schlagzeuger von Die Ärzte stellt gerade mit Code B sein zweites Solo-Album vor. Erste Single zum Appetit-anregen ist Altes Arschloch Liebe. Irgendwie ist aber die Euphorie noch nicht so ganz groß. Platz 41 in der ersten Woche nach Erscheinen der Single … da hätte ich jetzt irgendwie mehr vermutet. 2006 ging es ja direkt mit Top 20-Platzierungen los. Und auch Bandkollege Farin Urlaub samt Racing Team konnte im letzten Herbst und Winter etwas besser abschneiden. Ich weiß noch nicht genau, woran das liegt. Eventuell sind es nun nur noch die Ultra-Hardcore-Fans, die sich auf die CDs stürzen. Oder die Titel sind einfach allesamt schon irgendwo online durchgesickert und ob man das Ding nun auf CD hat oder nicht, das spielt dann keine Rolle mehr. Wer weiß …

Als Digitaltitel ist es schon eine Weile zu haben. Auch die Ankündigung, dass Hot N Cold die nächste Single sein wird, ist schon eine Weile alt. Seit dem 18. September gibt es nun den Silberling von The Baseballs. Und klar, hier handelt es sich um ein Cover des Nr.1-Hits von Katy Perry. Zum Jahreswechsel stand der Titel acht Wochen lang auf der Nr.1. Hier kommt also die erste Rock’n’Roll-Variante des Hits und ich muss sagen: geil! Doch, das gefällt mir ganz gut. Beim Vorgänger Umbrella hab ich ja noch nicht so richtig gewusst, warum man denn nun alles auf Hillybilly machen muss. Und irgendwie war’s mir insgesamt zu gewollt. Aber bei Hot N Cold hab ich das Gefühl: das funktioniert wie ganz von selbst. Vielleicht hat der Titel einfach auch mehr Rock’n’Roll in sich. – Als richtiger Hit geht die Single aber leider nicht durch. Das Album der Baseballs konnte sich ja bis zu Top 10-Ehren verkaufen. Bei den Einzelauskopplungen will das irgendwie nicht klappen. Platz 68 finde ich für die Variante von Hot N Cold wirklich verschenkt. Wahrscheinlich müssen die Jungs einfach nochmal bei ”Popstars” als Vocal-Coaches ran, um den Verkauf anzuheizen. Bei Umbrella hat’s jedenfalls vor einem Monat ganz gut funktioniert.

Das Original von Hot N Cold geht übrigens in just dieser Woche nach der dreimonatigen Sperrfrist wieder rein auf Platz 80. Da freut sich Katy Perry also über eine 33. Woche für diesen Titel.

Aber wo wir schon mal bei der Pro7-Castingshow sind. Diese bewegte die deutschen MusikkäuferInnen in der Woche ab dem 18. September doch ordentlich. Schon in der letzten Woche zeichnete es sich ab, nun ist es Realität: Leona Lewis profitiert außerordentlich davon, dass Run, welches durch sie hierzulande mehr oder weniger bekannt gemacht wurde, als eines der Stücke ausgewählt wurde, mit welchem die Bewerberinnen sich für ihren Workshop in Las Vegas qualifizieren sollten. Der Titel stammt im Original von Snow Patrol und wurde 2004 als zweite Single aus ihrem Album Final Straw ausgekoppelt. In Großbritannien erreichten sie damit erstmals die Top 5. In Deutschland brauchte es erst die Medienpräsenz durch Castingkandidatinnen. Aber nun steht der Titel tatsächlich das erste Mal mit Platz 92 in den deutschen Charts. Die weichgespülte Version von Leona Lewis dagegen schaffte es bereits durch Online-Verkäufe am Abend direkt nach der Show auf Platz 68 der media control-Charts. Tags darauf, am 18. September, und vielleicht auch noch übers Wochenende gab es weitere Downloads und Run klettert mehr als 30 Plätze auf die 36, höchste Platzierung seit März diesen Jahres und insgesamt die 19. Woche in den Charts.

Und nochmal Casting … allerdings im Internet. Da gibt es diese Plattform namens YoumeU.com, auf der im letzten Herbst ein Talentcasting stattfand und als Belohnung lockte ein Plattenvertrag. Wie immer bei solchen nachgemachten TV-Formaten im Internet , so war auch dieses Ding eher peinlich. Aber … die Gewinnerin hatte ihren Vertrag schon vor der Finalshow im Kasten. CLARA aus Lahnstein, 16 Jahre und auf Promo-Fotos zurecht gemacht wie eine alternde Disco-Diva. Hmmm … Ganz schwierige Sache. Im Mai erschien dann ihre erste Single Same Blue Sky auf CD (obwohl es eigentlich Guilty Pleasure sein sollte, was sie schon in der Casting-Show zum Besten gegeben hatte). Passiert ist da nichts. Nun folgt der „Siegertitel“ Guilty Pleasure mit Werbung auf Pro7 und jetzt klappt auch der Charteinstand auf Platz 77. Beim ersten Mal Hören ist Guilty Pleasure sogar halbwegs in Ordnung, aber dann … irgendwie doch zu gagaesk und britney-like wie alles. Vielleicht ist es aaber uch der superdämliche zweite Titel Never Again auf der Single, der mir das kalte Grausen über den Rücken jagt. In den Internetforen wird jedenfalls ziemlich heftig über die arme 16jährige abgelästert. Es wär vielleicht ganz gut, wenn eben nicht jeder Teenager zum „Superstar“ werden könnte.

Weitere neue CDs: zum Beispiel Daniel Merriweather, der zumindest im deutschsprachigen Raum mit der zweiten Veröffentlichung unter seinem eigenen Namen aufwartet. Allerdings, anders als in Großbritannien, wird hier Impossible ausgekoppelt. Ein melancholisch-sentimentales Lied, welches auch in einem schönen, klassisch instrumentierten Remix zu haben ist. Warum allerdings die Wahl der Plattenfirma auf Impossible fiel, welches in Großbritannien (sozusagen dem Leitmarkt) mit Platz 67 eher floppte, das begreife ich nicht. Immerhin stand Daniel Merriweather dort im Mai/Juni mit Red in den Top 5. Und dieser Titel, sein größter Hit, ist bei uns noch gar nicht separat erschienen. Was ist da eigentlich los? Welche Strategie verbirgt sich dahinter? Ist Red zu britisch (was immer das heißen mag)? – Hoffen wir, dass früher oder später Red auch hier zu haben sein wird, oder noch besser: geht zu den Digitalshops eurer Wahl und ladet euch das Teil auf euren Player. Impossible könnt ihr ja gern parallel dazu erwerben. In dieser Woche steht es in Deutschland als Neuzugang auf Platz 39. Recht weit entfernt vom Erfolg des Vorgängers Change (Platz 13 im Juni).

Auch neu die zweite Single aus dem Erfolgs-Album von Placebo Battle For The Sun. Im Juni landete dies bei Erscheinen auf Platz 1 der deutschen Albumcharts und stieg sogar in den USA bis auf Platz 51. Damit lässt es sich auch als das international erfolgreichste Werk der Band bezeichnen. Zumindest für den deutschsprachigen Raum lässt sich Gleiches auch für die Single For What It’s Worth behaupten. Bis auf Platz 34 ging es mit der Single. Die zweite Auskopplung nun heißt Ashtray Heart, ist insgesamt ziemlich rockig und laut, schafft es aber nur noch bis zum Platz 66. Etwas für Fans und Liebhaber.

Der Herbst ist offensichtlich eher die Zeit für handgemachtere Sachen: Rock, Folk, Rock’n’Roll, durchaus auch ein wenig Schmusepop … das darf es alles sein. Dance- und Club-Produktionen sieht man dagegen grad weniger unter den Neuveröffentlichungen. Klar, die großen Hits des Sommers beherrschen noch alle Discos, und eigentlich hat man sowieso gar keine rechte Zeit für Party … Einer der wenigen neuen Clubtracks kommt von Mousse T. & Suzie. Reduziert, elektroid geht es bei All Nite Long (D.I.S.C.O.) zur Sache. Das scheint mir eine ziemlich straighte Fortsetzung von dem fast zu Tode gerittenen Schrammelsound der letzten Monate zu sein. Und es ist mal keine Coverversion. – Mousse T. ist auch dem Normal-Pophörer kein Unbekannter mehr. 2002 landete er mit einem Remix für die No Angels einen waschechten Hit. Let’s Go To Bed platzierte sich auf der 12 in Deutschland. Zuletzt tauchte er in den Charts vor etwa dreieinhalb Jahren auf. Gemeinsam mit den Dandy Warholes schickte er Horny As A Dandy direkt auf Platz 40.

Mit dem neuen Werk All Nite Long (D.I.S.C.O.) beginnt vermutlich eine neue langfristige Zusammenarbeit zwischen Mousse T. & Suzie Furlonger. Für Frühjahr 2010 ist ein neues Album angekündigt und die Gerüchteküche munkelt, dass Suzie bei allen Tracks als Vokalistin fungiert. Der eine oder andere Insider kann eventuell sogar was mit dem Namen anfangen. Suzie Furlonger gehörte zwischen 2002 und 2005 zum Girl-Quartett The 411, die es zu drei Hits in Deutschland brachten. Bestplatziert schnitt Dumb ab, welches 2004 bis zur 22 kam. Im vergangenen Herbst geriet Suzie Furlonger in die enplischsprachige Klatschpresse, als sie bei X Factor teilnahm und als 6.platzierte ausschied. Und noch ein wenig Gossip: Suzie Furlonger teilt uns auf ihrer Homepage sogar ihre sportlichen Erfolge mit. Offensichtlich kann sie nicht nur singen und tanzen sondern auch Springen … Wow! – All Nite Long (D.I.S.C.O.) springt derweil auf die 71.

Und auch in der Sparte HipHop/Rap gibt es in dieser Woche Neuigkeiten. Die Berliner Crew K.I.Z zeigt mal, wie es auch geht. Bereits im Juli erschien ihr Album Sexismus gegen Rechts. Dieses hat sich auch ganz gut verkauft, Platz 7 in den Albumcharts. Zwei Titel daraus Straße und Eintritt wurden als e-Single veröffentlicht. Natürlich merkt das im Mainstream keiner. Für Das System (Die kleinen Dinge) rang sich das Label nun doch zu einer CD-Pressung durch. immerhin ist ja der prominente Co-Star niemand Geringeres als Sido. Tja, und die Runde macht ihre Sache ganz gut. Es geht um Sex und Größenwahn, um Mackertum und Egozentrismus. Lustig wird das Ganze dadurch, dass es alles umgekehrt erzählt und dann sogar mit funky Sounds untermalt. Super! Da können sich nicht nur sämtliche Deutschrapper, sondern auch Möchtegern-Bösewichter wie Rammstein noch ordentlich was abgucken. Tja leider, K.I.Z sind mal wieder die Guten im Business … kaufen wollen das dann aber leider nicht so viele. Platz 89 – das ist echt arg. Schade, dass die Szene so wenig Humor besitzt. Was ist eigentlich los mit euch?

Das waren dann die neuen Silberlinge für die es eher leicht ist, sich in den media control-Charts zu platzieren. Hin und wieder schaffen es aber auch reine Digitalveröffentlichungen rein, und das ist dann alles in allem wesentlich interessanter als die regulär lancierten Veröffentlichungen. Zum Beispiel gehört zu diesen Digital-KünstlerInnen des neuen Zeitalters die Australierin Lisa Mitchell. Wie es sich für solch einen Medienstar gehört, hat sie in ihrer Heimat bereits Schlagzeilen geschrieben, indem sie 2007 mit ihrer ersten EP die iTunes-Charts anführte. Vorher gab es bereits zahlreich besuchte mySpace-Konzerte … tja, und so ließ die industrielle Vermarktung nicht lang auf sich warten. Allerdings setzte man auch in Europa auf die Kraft des Digitalen, nicht unbedingt mit dem gleichen Erfolg. Neopolitan Dreams erschien nämlich schon vor gut einem Jahr als Download-Single. Effekt = 0. Platz 156 im Vereinigten Königreich. Da muss also erstmal eine erfolgreiche, sprich oft geschaltete Werbung her. Für Lisa Mitchell hieß die Company zum Erfolg „Telekom“. In ihrer neuesten Image-Kampagne „Millionen fangen an“ ist auch das Klingklang-Glöckchen-Lalala-Liedchen zu hören. Und prompt steigt die Nachfrage. In den iTunes-Charts Germany trieb sich das Lied auch schon in den Top 10 herum und mittlerweile reichen offensichtlich die Downloads auch für eine Platzierung in den offiziellen Song/Single-Charts. Platz 70 steht in dieser Woche zu Buche. Ich denke, da wird noch einiges passieren, zumal der Titel sehr gut in das gerade gängige und erfolgreiche junges-unschuldiges-Mädchen-singt-naiv-melancholische-Liedchen-über-ihr-Leben-Klischee passt. Für mich ja fast schon ein wenig zu unbedarft, dann doch lieber den Remix von DJ Leonel. Ach ja … Neopolitan Dreams wurde nicht nur bei der Telekom eingesetzt, wie tvsongs.de rausbekommen hat, war das Lied auch schon mal für das Waschmittel Sunil im Einsatz. Da wird’s ja Zeit, dass es ein Hit wird. – Und noch ein ach ja: Das Album Wonder steht für den 23. Oktober auf dem Veröffentlichungsplan, dann sogar richtig als CD.

Aus dem gleichen Genre und deshalb im Sound auch sehr ähnlich ist Ingrid Michaelson. Am 18. September erschien in Deutschland ihr viertes Album Everybody. Der Opener des Albums ist Maybe, seltsamerweise als e-Single-Release vorgesehen für den 25. September, also eine Woche später. Für die meisten Fans ist diese Taktik ebenso unverständlich wie für mich. Sie warten nicht länger und kaufen Maybe als Einzeltrack aus dem Album. Und das in solchen Mengen, dass es sich auf Platz 97 etablieren kann. Ich bin jetzt gespannt, was in der kommenden Woche passiert, wenn die Verkäufe der regulären e-Single dazu kommen.

Wie immer zum Ende unseres Pop-Rundumschlags entlang der media control-Hitliste kommt auch hier wieder die Rubrik ”Moderne Klassiker”. Gemeint sind Titel, die mal wieder in die Charts reinrutschen, ob nun für kurz oder lang, das sei dahin gestellt. Der erste dieser Klassiker setzt allerdings momentan zum Rekordversuch an. Zum achten mal steigen sie nämlich wieder in die Liste ein The Disco Boys feat. Manfred Mann’s Earth Band und ihr Remake von For You. Allererstmals stieg der Titel am 11. Februar 2005 ein, Platz 41 war das Ergebnis. Dann gab es 2007 einen Re-release, der zu einem Platz 17 führte. Ein paar mal ging es noch rein und raus, dann erkor Borussia Dortmund den Titel zum Einlauflied und in dieser Woche steht For You zum 80. mal in der Liste. Damit hat der Titel so viele Wochen gesammelt wie der Weihnachtsdauerbrenner Last Christmas von Wham! und das bedeutet Platz 3 der ewigen Auswertung. Bereits nächste Woche ist Rang 2 fällig. Dort steht nämlich mit 81 Wochen Wolfgang Petry mit Die längste Single der Welt. Und der ultimativ wirklich am allerlängsten notierte Titel? Das ist – momentan noch unerreichbar mit 94 Wochen – Ein Stern (der deinen Namen trägt) von DJ Ötzi & Nik P..

Ein ganz junger Klassiker, und auch noch gar nicht so lange dabei, ist Forever von Chris Brown. Das bislang letzte musikalische Lebenszeichen erschien vor ziemlich genau einem Jahr und feierte sein Chartdebüt damals auf Position 20. Nach den standardmäßigen neun Wochen verschwand der Titel aus der Liste bis er Anfang August dank eines skurrilen Hochzeitsvideos auf youtube zu neuem Leben erwachte. Sechs Wochen in den Charts und Platz 58 als Höchstplatzierung. Nun, nach zwei Wochen jenseits der Position 100 reicht es doch noch einmal für eine Notierung. Platz 93 in der 16. Chartwoche.

Ebenfalls zwei Wochen Pause hatten The Killers. In dieser Woche mussten aber so viele Titel die Liste verlassen, dass es für Human wieder reicht einen Platz zu ergattern. In dieser Woche, der 35. gezählten für Human, ist es Rang 94.

Natürlich muss zu den Evergreens in dieser Auswertung auch etwas volkstümlich-schlagerhaftes gehören, denn am 19. September startete das diesjährige Oktoberfest in seinen zweiwöchigen Ausnahmezustand. Zu den Hits zwischen Maß und Dirndl gehört in diesem Jahr natürlich auch Olaf Henning mit Cowboy und Indianer. Demzufolge steigt der Gassenhauer in dieser Woche zum 10. mal in die deutschen Charts und kann mit Platz 98 eine 42. Woche seiner Bilanz hinzufügen.

Zu den Wiesnhits gehört unabdingbar auch So a schöner Tag (Fliegerlied). Die Variante von Tim Toupet treibt sich ohnehin schon den ganzen Sommer in der Liste herum und rutscht in dieser Woche von der 50 auf die 54 (insgesamt in der 30. Woche). Das Original von DONIKKL und die Weisswürschtl kann aber ebenfalls nochmal punkten und landet auf Platz 99 (in der 20. Woche). Dafür hat sich der Nachfolger Aram Sam Sam nach einer Woche wieder verabschiedet. Na prost!